Das kurze Finale auf Sardinien

Nur noch die 8.2 Kilometer lange Power-Stage trennt Mikko Hirvonen vom ersten Saisonsieg und dem ersten Sieg im Citroën-Team. Eine lösbare Aufgabe, überhaupt fällt der letzte Tag auf Sardinien extrem kurz aus.

21. Oktober 2012

Michael Heimrich

Die letzte Etappe der Rallye Italien 2012 ist mit 16,48 Kilometern die kürzeste in der Geschichte der Rallye-Weltmeisterschaft. Ursprünglich waren für heute jedoch drei statt zwei Wertungsprüfungen geplant: Neben den beiden Passagen über die 8,24 Kilometer lange „Gallura“ noch eine weitere dazwischen mit gut 50 Kilometern. Sie musste jedoch aus organisatorischen Gründen abgesagt werden.

„Die Region Gallura ist das Epizentrum der einstigen Rallye Costa Smeralda, dem Vorgänger des WM-Laufs auf Sardinien“, erläuterte uns ein Organisator. „In dieser Gegend sind auch die meisten Rallye-Fans der Insel daheim, dies konnten wir nicht ignorieren. Zudem benötigten wir eine brauchbare Power-Stage, da ein italienischer Fernsehsender diese Prüfung live übertragen wird. Natürlich haben wir auch darüber nachgedacht, den Zieleinlauf auf den Samstagabend zu legen, uns aber dann doch für dieses Format entschieden.“

Den Zuschauern an der Strecke kann es im Prinzip egal sein, ob die letzte Prüfung zweimal gefahren wird oder noch drei oder vier auf dem Programm stehen – mehr als zweimal werden sie die Rallye-Autos ohnehin nicht zu Gesicht bekommen. Eine ebenso geringe Rolle spielt es, ob sich die Teilnehmer auf einer acht oder einer 30 Kilometer langen WP befinden.

Trotzdem kam die Planänderung auch für die WM-Teams überraschend. „Wir waren in Neuseeland, als wir per Email davon erfuhren“, erklärte einer der führenden Team-Manager. „Wir waren geschlossen der Meinung, dass es am besten sein würde, die Rallye bereits am Samstag enden zu lassen – denn dann hätten wir Mitarbeiter und Material einen Tag früher von der Insel bekommen, was die Kosten gesenkt hätte.

Angesichts der großen Zeitabstände zwischen den Erstplatzierten steht es nicht zu erwarten, dass auf den letzten Kilometern der Rallye Italien noch große Entscheidungen bevorstehen – auch wenn der eine oder andere Topfahrer vielleicht noch die Bonus-Punkte der Power-Stage mitnehmen will. Dies konnte im Vorfeld natürlich niemand voraussehen. Genauso gut hätte auf den beiden „Gallura“-Durchgängen auch noch der Kampf um den Sieg entschieden werden können. Wie es aussieht, wird Mikko Hirvonen aber seine erste WM-Rallye dieser Saison gewinnen.

GALERIE: Die Bilder der Rallye Sardinien 2012 …
LINK: Die Ergebnisse der Rallye Sardinien 2012 …

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