Bosse dominiert Shakedown

Einmal mehr kann Marcus Grönholm mit guten Zeiten beim Shakedown vor der bevorstehenden Rallye Argentinien aufhorchen. Kann er diesmal gewinnen ?

15. Juli 2004

Michael Heimrich

Der zweifache Weltmeister Marcus Grönholm war wie schon oft in dieser Saison schnellster beim Shakedown vor der Rallye Argentinien, während die Werks-Teams die letzten Vorbereitungen für die bevorstehende Veranstaltung unternahmen. Die zeitliche Verlagerung vom Mai in den Juli ist nämlich v.a. für die jungen Piloten mit einer besonderen Herausforderung verbunden.

Der Regen ist in der Region Cordoba mitten im Winter eher ungewöhnlich und deswegen sind die Schotterstrecken sehr trocken und an einigen Stellen sogar dem Sand ähnlich. Es wird erwartet, dass es einerseits schnell zur Furchenbildung kommen wird und andererseits größere Steine zum Vorschein kommen werden.

„Es gibt sehr viel losen Schotter“, sagt der WM-Leader Loeb. „Da er sehr weich ist, denke ich das jeder gleiche Bedingungen vorfindet. Mein Ziel ist es hier gut zu punkten, am besten auf dem Podium.“ Grönholm ist voller Hoffnung, dass die gemachten Veränderungen am Differenzial das Handling des 307 WRC verbessern werden, während Markko Märtin mit dem gewohnten Triebwerk in seinem Ford Focus antreten wird.

„Wir versuchen ein neutrales Fahrverhalten hinzubekommen. Die Leistung haben wir, doch nun müssen wir noch zuverlässig werden“, kommentierte Grönholm nach dem Shakedown. Mit 0.9 Sekunden Rückstand reihte sich dahinter sein Teamkollege Harri Rovanperä ein. „Der Belag der Strecken ist schnell umschrieben: es ist sehr weich und es geht nur Vollgas. Es fühlt sich OK an und das ist ja schon ein gutes Zeichen“, sagte hingegen Märtin.

Der WM-Zweite Petter Solberg experimentierte beim Shakedown mit einigen verschiedenen Aufhängungseinstellungen und machte kein Geheimnis daraus, dass Subaru sich noch steigern muss um Citroen-Pilot Loeb zu überholen. Trotzdem war er eine Sekunde schneller als der WM-Führende und teilte sich die drittbeste Zeit zusammen mit Carlos Sainz und Francois Duval.

Auch das Mitsubishi-Team rund um Sven Quandt hat das Shakedown genutzt: “ Wir haben einige neue Einstellungen für die Aufhängung ausprobiert und es scheint gut zu funktionieren bei diesen Bedingungen hier“, sagte der technische Direktor Mario Fornaris. „Interessant ist die Frage wie die Prüfungen beim zweiten Durchgang sein werden.“

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