Andersson vs Aava

Mit dem Sieg in Spanien konnte Per-Gunnar Andersson seinen Rückstand auf den Markenkollegen Urmo Aava aufholen. In Korsika kommt es zum Showdown.

8. Oktober 2007

Michael Heimrich

Andersson vs Aava

In Finnland und in Deutschland musste Per-Gunnar Andersson wegen eines Verkehrsverstoßes in seiner Heimat pausieren. Mit einem Sieg meldete sich der Junior-Weltmeister von 2004 bei den FIA Juniors eindrucksvoll zurück und führte einen spannendes Duell mit dem Markenkollegen Urmo Aava. Der Este jedoch wurde durch einen Reifenschaden in der achten Wertungsprüfung weit zurückgeworfen und musste sich letztendlich mit der dritten Position noch hinter dem Tschechen Martin Prokop zufrieden geben.

Punktgleich reisen nun Andersson und Aava zum JRC-Finale nach Korsika und taktisches Vorgeplänkel hat auf der Mittelmeerinsel keinen Sinn, was auch dem Schweden nur zu gut bewußt ist. „In Spanien zu Siegen oder vor Aava ins Ziel zu kommen, das war der erste Teil meines Plans“, so der 27-jährige. „Am kommenden Wochenende ist Teil zwei angesagt und dieser besagt vor Aava ins Ziel zu kommen.“

Hinter dem Spitzentrio beendete der Slowake Jozef Beres im Renault Clio S1600 die Veranstaltung als Vierter und wurde Bester Renault-Pilot nachdem Kalle Pinomäki in der neunten Prüfung im neuen Clio R3 von der Strecke abgekommen ist. Dahinter reihten sich Conrad Rautenbach und Jaan Mölder ein, letzterer startete wie schon zuletzt bei einem Testeinsatz mit dem belgischen Beifahrer Frédéric Miclotte.

Aaron Burkart wurde Siebenter, nach dem Abflug in der vierten Prüfung ließ es der Citroën-Pilot am zweiten Tag zunächst ruhiger angehen und kämpfte sich langsam in der Wertung nach vorne. Am letzten Tag drehte der Wahl-Berliner jedoch auf und konnte mit zwei Bestzeiten und einer zweitbesten Zeit seine Konkurrenzfähigkeit auf Asphalt unterstreichen. „Aaron hat einmal mehr seine Weiterentwicklung mit den Bestzeiten in Spanien und Deutschland bestätigt“, bemerkte sogar der für den Citroën-Kundensport verantwortliche Yves Matton.

Den letzten Zähler in der JRC eroberte der Franzose Yoann Bonato im schnellsten C2-R2. Die Rookie-Wertung in diesem Jahr entschied Shaun Gallagher aus Irland zu seinen Gunsten, der sich über die Auszeichnung freute.

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