Zellhofer feiert sein Comeback

Ex-Staatsmeister Max Zellhofer feiert bei Weiz-Rallye sein Comeback im Suzuki Swift S1600.

21. Juni 2009

Michael Heimrich

Bei der vom 26. bis 27. Juni in der Steiermark stattfindenden Weiz-Rallye, ein Lauf zur Austrian Rallye Challenge, wird Ex-Staatsmeister Max Zellhofer sein Comeback feiern. Als Co-Pilot wird sein langjähriger, erfolgreicher  Beifahrer Bernhard Ettel zum Einsatz kommen. Fahrbarer Untersatz ist ein Suzuki Swift 1600.

Zellhofer zu diesem Einsatz: „Ich sehe dieses Antreten einzig allein unter dem Motto „just for fun“. Als Unternehmer und Organisator des Suzuki Motorsport Cup habe ich das ganze Jahr sehr viel zu tun. Meine Liebe zum Rallyesport ist aber nach wie vor ungebrochen, daher erlaube ich mir heuer mit der Weiz-Rallye, der Mühlviertel Rallye und der Leiben Rallye, drei Veranstaltungen selbst hinter dem Lenkrad zu absolvieren. Diese Zeit nehme ich mir ganz einfach. Der Rallyesport hat mir schon in meiner aktiven Laufbahn sehr viel gegeben, daher möchte ich mich mit diesen drei Einsätzen selbst belohnen. Dabei denke ich nicht an Siege, aber der Ehrgeiz ist immer noch groß, daher möchte ich zumindest Podiumsplätze erreichen.“

Ein zweiter Aspekt kommt für Max Zellhofer noch dazu. Er ist in der österreichischen Meisterschaft auch als Teamchef und technischer Leiter von Hermann Neubauer tätig. Dieser bewegt, wie die letzten Rallyes in Österreich gezeigt haben, den Suzuki Swift 1600 schon sehr beherzt, leider bei der Castrol Rallye vor 14 Tagen mit etwas zuviel Herz. Der Wagen wurde dabei ziemlich arg beschädigt. Um in Weiz dabei zu sein, hat Zellhofer für die Steiermark ein Leih-Chassis  besorgt: „Damit habe ich jetzt bei meinem Einsatz in Weiz die Möglichkeit, das Verhalten des Autos genau zu studieren, um für Hermann wieder in der Zukunft optimale Bedingungen zu schaffen.“

Nicht unwesentlich ist auch der Einsatz eines guten Beifahrers. Bernhard Ettel war schon  bei den großen Erfolgen von Zellhofer immer dabei. Die Beiden harmonisieren im Auto sehr gut, damit ist es möglich auch gute Zeiten zu fahren, wie Bernhard Ettel vor der Weiz-Rallye feststellte: „Mit Max zu fahren ist immer ein Vergnügen. Er ist nach wie vor sehr schnell und kann das Risiko sehr genau einschätzen. Ich bin an diesem Wochenende mit Franz Wittmann die Ypres Rallye in Belgien gefahren, das war für mich eine gute Vorbereitung, um auch in Weiz für die richtige Ansage zu sorgen.“

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