Vier Super 2000 am Start

Erstmals in der diesjährigen ÖRM-Saison gehen vier Super2000-Boliden an den Start eines Meisterschaftslaufs.

19. September 2009

Michael Heimrich

Vier Super 2000 am Start

Eine spannende Saison in der österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft mit vielen Hochs neigt sich dem Ende zu. Zwei Rallyes sind noch zu fahren, aber wahrscheinlich werden die Würfel bereits bei der vorletzten Veranstaltung am 25. bis 26. September im Rahmen der ARBÖ Rallye Steiermark in Admont fallen.
Dort stehen erstmals bei einem Meisterschaftslauf vier S2000 Boliden am Start: Neben Raimund Baumschlager im Skoda Fabia S2000 und Andreas Waldherr im VW Polo S2000 sind beim vorletzten Lauf zur Rallye-Staatsmeisterschaft auch Toto Wolff und Waldemar Benedict in Super 2000 Fahrzeugen mit dabei. Toto Wolff bringt einen von BRR eingesetzten Skoda Fabia S2000 an den Start und Waldemar Benedict wird in Admont mit einem Peugeot 207 S2000 antreten.
In der Division I sieht es bereits wieder nach einem altbewährten Staatsmeister aus: Raimund Baumschlager mit Co Thomas Zeltner ist praktisch nicht mehr zu stoppen! Nur Manfred Stohl und Andreas Waldherr haben noch theoretische Chancen auf den Titel. Zwanzig bzw. dreiundzwanzig Punkte Vorsprung hat „Mundl“ auf die Verfolger Stohl und Waldherr. In Admont ist aber eher der Vorjahressieger Waldherr im VW Polo S2000 gegenüber Manfred Stohl im Subaru Impreza CNG zu favorisieren.

Ähnlich sieht es in der Division II aus. Daniel Wollinger ist hier mit seinem Ford Fiesta vor Alois Handler in Führung. In der Division III (Diesel) liegt Michael Kogler mit 31 Punkten Vorsprung in Front. Verfolger Michael Böhm hat noch theoretisch die Chance auf den Dieselpokalsieg, wenn Michael Kogler in Admont ausfällt. Ebenfalls auf Meistertitelkurs befindet sich der Ungar András Kövesdan auf einen Porsche 911 SC. Mit einen Sieg in Admont in der historischen Klasse kann der Ungar die Führung in der FIA Central European Zone Historic Rally Trophy übernehmen.

Auch in diesem Jahr wurden keine Mühen gescheut, um eine perfekte Veranstaltung im Vorfeld zu planen: „Es wird für uns sehr schwer an den Erfolg vom vorigen Jahr anzuschließen, denn 2008 lief wirklich alles perfekt. Natürlich lernen wir immer dazu und unsere Bestrebungen sind dahingehend den Aktiven aber auch den Zuschauern immer mehr und immer besseren Rallyesport zu bieten“, so der Veranstalter Kurt Gutternigg.

Weitere Infos unter www.arboe-rallye.at

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