Vier Entscheidungen im Wald4tel

Bei der OMV Rallye Waldviertel 2004 werden der Gruppe-N-Meister, Junioren-, Diesel- und Challenge-Sieger ermittelt. Bisher liegen mehr als 120 Nennungen vor.

14. Oktober 2004

Michael Heimrich

Auch die 24. Auflage der diesjährigen OMV Rallye Waldviertel scheint wieder ein würdiger Saisonabschluss zu werden. Die zum FIA Rally Cup und letzten Lauf zur T-Mobile Rallyemeisterschaft zählende Veranstaltung, hat bis jetzt mehr als 120 Teams veranlasst, ihre Nennung abzugeben.

Während sich in der Gruppe A der Oberösterreicher Raimund Baumschlager seinen Titel schon vorzeitig vor Vizemeister Beppo Harrach gesichert hat, wird es in den übrigen Gruppen und Klassen, erst im Waldviertel zu endgültigen Entscheidungen kommen.

Im Vordergrund steht dabei die Titelentscheidung in der Gruppe N. Noch führt Kris Rosenberger (51 Punkte) mit seinem Subaru mit einem Punkt Vorsprung auf seinen niederösterreichischen Landsmann, Martin Zellhofer (50 Punkte) auf Mitsubishi. Ein Herzschlagfinale ist zu erwarten, wobei möglicherweise der Deutsche Hermann Gassner, diesen Titelkampf noch entscheidend beeinflussen könnte.

Auch Österreichs Rallyenachwuchs fiebert dem Saisonfinale entgegen. In der Junioren Staatsmeisterschaft liegen mit Marcus Leeb (Citroen) und Rupert Schachinger (Suzuki Ignis) zwei Piloten punktegleich mit je 46 Zählern an der Spitze. Beide haben bis jetzt je drei Rallyes gewonnen. Eine gnadenlose Auseinandersetzung ist zu erwarten. Möglich das auch noch Markus Weissengruber (derzeit 40 Punkte) davon profitieren könnte.

Vor der Entscheidung im Dieselpokal liegen drei Fahrer durch sieben Punkte getrennt an der Spitze. Hannes Danzinger führt mit 56 Punkten vor seinem Team und Markenkollegen Christian Lippitsch (VW Golf TDI KitCar) mit 52 Zählern. Dritter ist derzeit Manfred Pfeiffenberger mit 49 Punkten. Behält Danzinger die Nerven und lässt sich in keinen Kampf mit Lippitsch ein, könnte er Meister werden. Jagen sich die beiden VW-Piloten, dann entsteht auch noch für Pfeiffenberger (SEAT TDI) eine kleine Chance.

In der Rallye Challenge ist der Deutsche Markus Moufang (BMW M3) der hohe Favorit, doch Gerald Kures (Ford) und Wolfgang Franek (Opel) haben ebenso noch Chancen, wie Franz Kohlhofer (Audi) und Konrad Friesenegger (Opel).

Erfreulich ist das bisherige Nennergebnis. Organisationsleiter Helmut Schöpf konnte bis jetzt mehr als 120 eingeschriebene Teilnehmer zählen.

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