Manfred Stohl: "Uns läuft die Zeit davon."

Trotz permanenter Umbauarbeiten am Ford Focus WRC findet der 29 Jahre alte Wiener keinen Rhythmus.

3. Mai 2002

Michael Heimrich

Manfred Stohl (Ford Focus WRC) kann sich trotz seiner Halbzeitführung bei der Dunlop Pyhrn Eisenwurzen-Rallye, dem dritten Lauf zur T -Mobile Rallye-Meisterschaft, nicht freuen. Bislang ist es nämlich noch nicht gelungen, die richtige Abstimmung zu finden. Daher hat der OMV Pilot auch nicht die Chance Raphael Sperrer (Peugeot 206 WRC) näher zu kommen, der eine Sonderprüfungsbestzeit nach der anderen auf den Asphalt knallt. Jetzt hofft Stohl, dass in den verbleibenden Servicezeiten vor dem Restart am Samstag (9.58 Uhr) an den richtigen Schrauben gedreht wird.

Manchmal hat eine Rallye ihre eigenen Gesetze: So geschehen am ersten Tag der Dunlop-Rallye im Raum Windischgarsten/Kirchdorf. Ohne eine einzige Sonder-prüfungsbestzeit führte das OMV Duo Manfred Stohl und Ilka Petrasko nach der dritten Sonderprüfung das Feld an. Grund dafür war eine fast zweiminütige Strafzeit für Sperrer, da der Getriebewechsel zu lange dauerte. Doch auf der Strecke gab der Hausherr wieder Gas und holte Sekunde um Sekunde auf. Am Ende des ersten Tages kam der Oberösterreicher wieder bis auf 13 Sekunden an Manfred Stohl heran.

Stohl: "Uns läuft die Zeit davon. Es ist enorm schwer das Fahrzeug während einer Rallye abzustimmen. Noch dazu, wenn drei Sonderprüfungen hintereinander gefahren werden, bevor es wieder ins Service geht. Da musst du mit einer Einstellung 30 Kilometer lang leben ? auch wenn es die falsche ist. Ich kann nur hoffen, dass es morgen besser geht und ich Sperrer Parole bieten kann."

"Ich bin froh, dass mein Rückstand trotz der 1:50 Minuten Strafzeit nach dem ersten Tag nicht so groß ist. Meine Handverletzung bereitet mir keine großen Schmerzen, wenn man den Helm aufhat vergißt man das. Trotzdem werden wir heute noch Eis auflegen", erklärte Verfolger Raphael Sperrer. "Wenn morgen konstante Bedingungen herrschen habe ich noch gute Chancen, bei wechselhaften Verhältnissen ist das Ganze ein Glückspiel. Wie ich schon gesagt habe ich fahre bei meiner Heimrallye nicht gegen Stohl, sondern nur gegen mich selber.?

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