Böhm top vorbereitet

Um für die zweite Saisonhälfte der ÖM bestens vorbereitet zu sein, haben sich Michael Böhm, Co Günter Schmirl und Teamchef Christian Böhm besonders vorbereitet.

13. August 2003

Michael Heimrich

Waldläufe, Kraftkammer und Wildwasserpaddelns standen auf dem Programm. Bei tropischer Hitze kam besonders der Wassersportteil gut an. „Wir haben intensiv Ausdauer und Geschicklichkeit trainiert, und der Teamgeist kam natürlich auch nicht zu kurz. Besonders die Oberarme haben wir nach den ersten beiden Tagen ordentlich gespürt“, zeigt sich Michael Böhm für die zweite Saisonhälfte recht zuversichtlich. „Der Testtag auf Schotter, den wir dieses Wochenende absolviert haben hat mir sehr viel gebracht. Wir konnten die richtige Fahrwerksabstimmung finden und ich konnte mich auf den losen Untergrund einstellen. Da ich noch nie auf Schotter gefahren bin, war dies sehr wichtig für mich. Die Pirelli Reifen haben zwar enorm viel Gripp, halten deshalb aber nicht sehr lange. Trotzdem bin ich sehr zuversichtlich für den Rallye-Sprint in Bruck/Neudorf am 15. und 16. August.

Diese Woche folgen noch Fahrwerks-Abstimmungsarbeiten am zweiten Stilo JTD den wir im Sommer aufgebaut haben und als Vorausfahrzeug einsetzen oder vermieten werden, und am Wochenende nach dem Rallye-Sprint steht ein Testtag auf Asphalt am Programm ( 3,7 km Sonderprüfung in Leiben in Niederösterreich). “ erklärte Michael Böhm. “ Wir werden versuchen beim Harrach-Sprint eine gute Figur zu machen und orientieren uns nach der ersten SP. Hulak und Pichler sollten aber nach der Papierform und der Erfahrung auf Schotter enorme Vorteile haben. Wir haben mit B 2000 einen neuen Sponsor für dieses Rennen, dem wir zeigen möchten, daß er aufs richtige Pferd gesetzt hat“, erklärt Michael Böhm abschließend.

Ganz anders sah das Trainingsprogramm von AUTO-aktuell Teamchef Christian Böhm aus. Er nahm eine Einladung von Michelin an und fuhr am Lausitzring bei Dresden mit den neuesten Porsche Super Cup GT3 Modellen, jagte Formel 3 Boliden über den 3,4 Kilometer langen Kurs und durfte zu guter Letzt auch noch einen Arrows Formel 1 pilotieren. „Einfach phantastisch, wie dieses Auto beschleunigt und verzögert. In fünf Sekunden auf 200 und Grip ohne Ende. Man sollte aber nicht zu übermütig werden, denn diese Autos sind nur für erfahrene Hände bestimmt,“ meinte Böhm, der über den Sommer auch den Fiat Bravo Gruppe N, der im Jahr 200 eingesetzt wurde, wieder aufgebauen hat lassen. Dieses Gruppe N- Auto und der neu aufgebaute Stilo JTD sind übrigens auch zu mieten.
Interessenten rufen 01-597 49 85 oder senden ein e-mail: [EMAIL]cb@autoaktuell.at [/EMAIL]

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