Wiesner will Heimvorteil nutzen

Anschnallen und festhalten: Am kommenden Wochenende biegt der Suzuki Rallye Cup mit dem siebten und vorletzten Lauf in Thüringen auf die Zielgerade.

26. September 2006

Michael Heimrich

Über 300 Kilometer ? davon 120 Bestzeitkilometer ? müssen die Teilnehmer bei der DMV Thüringen Rallye rund um Pößneck im Eiltempo bewältigen. Keine leichte Aufgabe, vor allem weil in nur 14 Tagen mit der Rallye St. Wendeler Land schon der zweite Teil des finalen Ost-West-Doppelpacks auf dem Programm steht.

Noch ist alles offen. Der Sieg in Thüringen wird ebenso mit 20 Punkten belohnt, wie ein Erfolg beim Finale im Saarland. Wichtige Zähler nicht nur für den Tabellenführer Udo Schütt (84 Punkte): Hinter dem 23-jährigen Suzuki- Junior mit Beifahrer Michael Wenzel, deren starke Leistungen mit zwei Schotter-Testtagen im Swift Super 1600 belohnt wurden, lauert mit 13 Punkten Rückstand ihr härtester Titelkonkurrent Jeffrey Wiesner, der beim Topduell um die Vorherrschaft in der hartumkämpften Markenserie Heimrecht genießt.

Nach zwei Siegen bei den kurzen und knackigen Schotter-Rallyes wollen der 25 Jahre alte Thüringer und seine sächsische Copilotin Claudia Harloff nun zeigen, dass sie auch auf superschnellen Asphaltpisten gewinnen können. Daneben dürfen sich auch die fliegenden Bayern Florian Niegel/Johannes Kastl, it 58 Punkten auf Rang drei im Suzuki Rallye Cup, noch Hoffnung auf die begehrte und mit einem nagelneuen Suzuki Swift dotierte Cup-Krone machen.

Nicht nur an der Tabellenspitze ist im Endspurt Action garantiert. Denn bei der Siegvergabe in Thüringen sollte man auch Vorjahres-Champion Gianni di Noto auf der Rechnung haben. Der Schwabe könnte sich mit einem Erfolg an seinem 25. Geburtstag selbst das schönste Geschenk machen und nebenbei das Führungstrio kräftig ärgern. Auch in der ?Rookie-Wertung? des Suzuki Rallye Cup bleibt die Luft dünn. Mit Schütt (24 Punkte) und Niegel (16 Punkte) stehen zwei der drei punktbesten Nachwuchstalente bis 24 Jahre so gut wie fest. Mit Respektabstand folgt der gerade einmal 19 Jahre alte Mark Wallenwein (8 Punkte). Ebenso zu den Toptalenten zählen die gleich jungen Tim Dämgen (4 Punkte) und Christian Riedemann (2 Punkte).

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