Potthast gewinnt Rallye Atlantis

Mit Spannung wurde die neue Rallye Atlantis erwartet, nicht nur von der Fahrer-Fraktion, auch viel "Prominenz" aus den Reihen anderer Veranstalter war vor Ort.

2. November 2004

Michael Heimrich

Potthast gewinnt Rallye Atlantis

[rc] Das NDR-Fernsehen war mit einem Team angereist und auch die Presse war reichlich dabei. Kay Ripke und seine Crew standen unter Zugzwang, unter seiner Feder-Führung hatten sie einiges versprochen und angekündigt. Nach 10 Jahren Pause endlich wieder eine Rallye rund um Kaltenkirchen und es wurde ein „Knaller“!

Bereits die Anfahrt bereitete Freude durch eine gute Auspfeilung, weiter ging es mit einer Dokumentenabnahme ohne lästige „Schlange“ da die vorgegebenen Zeiten eingehalten wurden. Ein kurzes Durchatmen und ab zur technischen Abnahme, wieder alles perfekt, in den Hallen der Prüfstelle des GTÜ waren „schnelle“ und ausreichend Techniker am Werk.
Weiter ohne lästige Wartezeit zur Erstellung des Aufschriebes, überwacht von Durchfahrtskontrollen, alles nach einem gut erstellten kompletten Bordbuch.

Nach kurzer „Kaffeepause“ von ca. 60 Minuten, folgte das eigentliche „Sahnestück“ die „neue“ Atlantis. Ein straff bemessener Zeitplan ließ zwar kaum Zeit für’s „Durchatmen“, doch es war genau das was von vielen seit geraumer Zeit gefordert wird, eine kompakte Rallye. Die Wertungsprüfungen boten von allem etwas und brachten dem Großteil der Teilnehmer Fahrspass pur.

Leider konnte Kay Ripke nicht alles unter Kontrolle haben, denn bis nach ganz oben reichen seine Beziehungen doch noch nicht. Das Wetter gab der Rallye noch ein gewisses „Etwas“, Regen pur in der Nacht davor und am Vormittag sorgten für Streckenverhältnisse die das fahrerische Können und den „Popometer“ verlangten (den Besten hatte übrigens Axel Potthast). Selbst das typische „Schietwetter“ konnte Scharen von Zuschauern nicht davon Abhalten an der Strecke auszuhalten. Den größten Zuspruch fand der Rundkurs in Kaltenkirchen auf dem Festplatz.

Mit nur 3 Sekunden retteten Axel Potthast und Elmar Pernsch ihren Gesamtsieg (Ks. F13) über die Ziellinie. Der ?Dampfhammer? von Escort II RS 2000 hatte bei den widrigen Wetterbedingungen viel Mühe den VW Golf von Michael Meyer und Daniel Rohde im ?Zaum? zu halten. Auf Rang 3 ebenfalls ein VW Golf mit Uwe Broda und Rolf Suhrke, dahinter eine kleine Überraschung, endlich hat es mit einer guten Platzierung für Stefan Pingel mit Co Christian Möck geklappt, Rang 4. Wieder dabei Michael Grube mit Jens-Peter Kroll als Co im Opel Corsa, mit gewohnt spektakulärer Fahrweise belegten sie Rang 5 (Ks. F12), dann erst einer der schnellen BMW M3 mit Ralf Bonde und neuem Co Jan Goldschmidt auf dem 6. Rang (Ks. F14).

Das Wetter kam sicher auch den G 16 BMW 318is von Olaf Müller und Katja Kalmbach entgegen der 7. Gesamtrang reichte auch locker zum Klassensieg. Hier muß auf die gute Leistung des Teams Sven Kahlke ? Stephan Springmann aufmerksam gemacht werden, immerhin wurde ?Lehrmeister? Thomas Sander mit Christian Jung auf Platz 3 verwiesen. Martin Schütte ? Kerstin David im Renault Clio 16V folgten auf Platz 8 vor Holger Münster ? Maike Kühne im BMW 320. Der ?kleine? Toyota MR II von Mario Dupke ? Beate Niß nahm Platz 10 für sich in Anspruch.

Die Klasse N5 gewannen Thorsten Kuhlmann ? Nils Heitmann Mitsubishi Evo, in N3 konnten Timo Grätsch – Alexandra Gawlick im BMW M3 vom Ausfall des Teams Rolf Albert – Peter Steffen Opel Kadett GSI in WP 5 profitieren, Klassensieg für sie. Die N24 ging an das dänische Team Sören Andersen ? Hans Chr. Strib auf Citröen Saxo.Weitere Klassensieger: G17 H.Borowski-M.Borowski VW Golf GTI, G 15 R.Schmechel ?L.Conrad Audi A4, F 11 T.Kuntz-A.Tarnaske VW Polo, N 1 C.Beck-B.Nadwiler Peugeot 205, Y 21 F.Dieckmann-M.Diekmann Renault 5 Alpine.

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