Osterhaus: „Hoffen eine tragbare Lösung gefunden zu haben“

Im Interview äußert sich Cup-Organisator Klaus Osterhaus über die Herausforderungen der Rallye-Saison 2020 und stellt den überarbeiteten Terminkalender vor.

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10. September 2020

Michael Heimrich

Osterhaus: „Hoffen eine tragbare Lösung gefunden zu haben“

Klaus, das Jahr 2020 ist sicherlich sehr speziell – insbesondere, wenn es in der aktuellen Lage darum geht, einen verlässlichen Terminkalender zu präsentieren. Wie sicher schätzt du die anderen Läufe in der Region Nord?

„In der Region Nord werden die zwei noch offenen Veranstaltungen Rallye Atlantis und Rallye Buten Un‘ Binnen laut Aussage der Organisatoren durchgeführt. Wir haben im Norden also insgesamt vier Rallyes, die wir werten können.“

Nach der Absage der Rallye Baden-Württemberg gibt es in der Region Süd nur noch eine Veranstaltung, die ADAC Rallye „Kohle & Stahl“. Wie möchtet ihr dieses Thema lösen, nachdem in der Region Süd schon vor der Absage der Rallye Baden-Württemberg ein Lauf fehlte?

„Wir werden die Rallye Hessisches Bergland zur Region Süd mit doppelter Punktevergabe werten und damit auch in dieser Region vier Ergebnisse der Teilnehmer werten können.“

Ausgeschrieben ist der HJS DMSB Rallye Cup 2020 mit sieben Vorläufen in den Regionen und einem Endlauf. Wie soll nach aktuellem Stand jetzt gewertet werden?

„Nach den Absagen, ausgelöst durch die Pandemie und den daraus folgenden Einschränkungen, haben wir jetzt jeweils vier Läufe, die wir in den einzelnen Regionen werten können. Ein Streichresultat wird es nicht geben.

Trotz intensiver Versuche, auch in guter Zusammenarbeit mit dem DMSB und dem Rallye Ausschuss, ist es uns nicht gelungen einen Veranstalter zur Durchführung des Endlaufes zu finden. Daher haben wir uns entschlossen, die Endwertung aus der Zusammenlegung der Punktetabellen aus Nord und Süd zu erstellen. Im Rahmen der ADAC RTHB Rallye Hessisches Bergland soll dann eine Outdoor-Siegerehrung der Gesamtwertung erfolgen.

Die ausgeschriebenen Prämien werden wir analog der dann erstellten Gesamtwertung auch zu 100 Prozent auszahlen. Wir hoffen, im Interesse der Teilnehmer und auch der Veranstalter, eine für alle tragbare Lösung gefunden zu haben.“

Nach diesem doch sehr komplizierten Jahr, wie soll es 2021 weitergehen?

„Unsere Vereinbarung als Promoter des DMSB Rallye Cup mit dem DMSB ist vertraglich auf drei Jahre ausgelegt, das heißt bis Ende 2021. Wir möchten diese Vereinbarung aber jetzt schon um weitere Jahre verlängern. Unsere Serienpartner sind mit dem Erfolg und der medialen Präsenz ausgesprochen zufrieden. Auch die Teams und Veranstalter geben uns durchweg ausgesprochen positive Rückmeldungen. Das Grundkonzept soll beibehalten werden, aber die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen uns, wo wir noch Verbesserungen mit einfließen lassen können. Das für 2021 geplante Konzept wollen wir im Dezember veröffentlichen.“

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