Rekordfeld in Niederbayern

Ein gutes Omen für die DRM-Bewerbung. Bei der 13. Ausgabe der AvD Niederbayern-Rallye gehen 109 Teams aus drei Nationen an den Start. Ein neuer Rekord.

27. August 2010

Michael Heimrich

Rekordfeld in Niederbayern

Mit einem derartig riesigen Starterfeld hätte auch Rallye- und Organisationsleiter Johann Bauer nicht gerechnet: „Das ist ein absolutes Rekord-Nennergebnis“, freut sich der gebürtige Mettener. „Wir möchten gerne den Piloten auch in diesem Jahr wieder eine gut organisierte Veranstaltung mit schönen Wertungsprüfungen bieten. Der gute Zuspruch belohnt uns ein wenig für unsere Bemühungen in der Vergangenheit.“

An der Spitze erwarten die Fachleute ein Duell der Porsche-Piloten. „Wir fahren hier um den Gesamtsieg und möchten unseren Punkteabstand zu Olaf Dobberkau verkürzen“, so die Kampfansage des in der DRS zweitplatzierten Anton Werner. Dem blickt Dobberkau gelassen entgegen: „Anton ist sicherlich nicht zu unterschätzen. Daher müssen auch wir ab der ersten Prüfung alles geben. Für die Zuschauer wird es sicherlich wieder spannende Sekundenduelle geben.“ Auch Maik Stölzel möchte in den Porsche-Kampf mit einsteigen: „Wir haben jetzt endlich die fehlenden PS entdeckt und ein besseres Fahrwerk gefunden. Bereits die Zeiten bei der Wartburg-Rallye haben uns zuversichtlich gestimmt. So kann es jetzt in Niederbayern weitergehen.“

Auch die „Allrad-Fraktion“ wird in den Kampf um Spitzenpositionen eingreifen. Gerade bei feuchtem Wetter wittert die Allrad-Konkurrenz Morgenluft. Allen voran Rainer Noller, der mit seinem Mitsubishi Lancer an den Start geht: „Die AvD-Niederbayern-Rallye ist eine tolle Veranstaltung mit anspruchsvollen Prüfungen. Hier wird von den Teams alles abverlangt.“

Ergänzt wird die Allrad-Truppe vom bayrischen SG-Subaru-Sport-Team. Genannt ist Robert Pritzl, der als DRS-Sieger des vergangenen Jahres seinen Subaru Impreza an den Start bringt: „Wir freuen uns natürlich auf unsere Heimveranstaltung und unsere Fans. Das wird sicherlich wieder eine tolle Show. Besonders gespannt bin ich auf die 26 Kilometer lange Abschlussprüfung, die wirklich ein Highlight im deutschen Rallyesport darstellt.“

Auf die Zuschauer wartet noch ein ganz besonderer Leckerbissen: Zahlreiche Driftkünstler gehen mit ihren heckgetriebenen Rallyefahrzeugen an den Start. Allen voran Ruben Zeltner, der mit einem bärenstarken BMW M3 antritt. Auf vergleichbaren Produkten starten Jürgen Geist und Markus Moufang, der allerdings noch mit dem Vorgängermodell des M3 unterwegs ist.

Mit dem Opel-Blitz ist Norbert Moufang auf seinem C-Kadett mit von der Partie, der aus dem heimischen Lager von Ex-Opel-Werkspilot Christoph Schleimer Konkurrenz bekommt: „Ich freue mich riesig, bei der AvD-Niederbayern-Rallye mit unseren Opel Kadett GSI mit dabei zu sein. Gerne möchten wir gewohnt spektakulär für die Opel-Fans an den Start gehen“, so Christoph Schleimer.
Für viel Spannung und Rallyeaction werden auch die Teilnehmer der Austrian Rally Challenge sowie der Niederbayrischen Rallyemeisterschaft sorgen. Karl Schaffhauser im VW Golf GTI und Alois Scheidhammer  im Opel Astra GTC kämpfen in der niederbayrischen Wertung um vordere Platzierungen.

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