Kampf um den Vizetitel

Spannung vor dem Finale des HJS Diesel Rallye Masters. Fünf Fahrer haben noch Chancen auf den Vizetitel. Björn Mohr und Oliver Becker wollen beim Heimspiel ihren Meistertitel mit dem sechsten Saisonerfolg krönen

26. Oktober 2011

Michael Heimrich

Die alten sind auch die neuen Meister – Björn Mohr und Oliver Becker verteidigten im Opel Astra GTC beim letzten Meisterschaftslauf im Saarland ihren Titel im stark umkämpften HJS Diesel Rallye Masters. Mit 114 Zählern liegt das hessische Duo uneinholbar in Front. Bei ihrem Heimspiel, im Rahmen des „Rallyesprint EU“ (28./29. Oktober) im hessischen Storndorf, möchte das Duo in erster Linie eine gute Show bieten, schielen aber auch auf den sechsten Saisonsieg. Auch wenn der Meistertitel bereits vergeben ist, für Hochspannung ist dennoch gesorgt – fünf Fahrer haben noch Chancen auf die Vizemeisterschaft.

Der erst 20-jährige Leo Wolf überzeugte bei seiner ersten vollen Saison mit einer konstanten und guten Leistung. Als Krönung gelang dem Youngster auf seinem allradgetriebenen Subaru Impreza ein Sieg in seiner Heimat im Bayerischen Wald. Der sächsische Routinier Daniel Schmidt rechnet sich mit seinem VW Scirocco ebenfalls gute Chancen aus. Nach einem tollen Einstand bremsten ihn beim letzten Lauf technische Probleme aus.

Alois Scheidhammer reist hoch motiviert zum Finallauf nach Mittelhessen. Der KFZ-Meister haderte in der laufenden Saison mehrmals mit der Technik und möchte sich mit einem guten Ergebnis einen versöhnlichen Abschluss einfahren. Mit Heinz-Otto Sagel im Seat Leon liegen gleich vier verschiedene Automarken unter den Top-5 in der Tabelle. Auf Platz sechs folgen mit den Cousins Marvin und Stefan Jerlitschka zwei weitere Junioren, deren Lernkurve steil nach oben zeigt. Beim letzten Lauf verpassten sie nur um wenige Sekunden den Sieg. Vielleicht schaffen sie es dieses Mal mit ihrem Opel Astra ganz oben auf der Endergebnisliste zu stehen.

Neben dem im Deutschen Rallyesport konkurrenzlos großen Preisgeldtopf in Höhe von 28.000 Euro, wird es auch in diesem Jahr einen besonderen Preis für die drei bestplatzierten Fahrer geben. „In Zusammenarbeit mit Gassner Motorsport veranstalten wir in Österreich ein spezielles Training auf Eis und Schnee. Natürlich stellen wir dazu auch die Einsatzfahrzeuge, die aus einer Flotte allradgetriebener Mitsubishi Lancer Evo bestehen“, gibt Cupinitiator Klaus Osterhaus als zusätzlichen Motivationsschub wenige Tage vor dem Finallauf bekannt.

Der Startschuss zum Rallyesprint EU fällt am Freitagabend um 20:00 Uhr. Kurz zuvor läutet das schon legendäre Höhenfeuerwerk die Veranstaltung ein. Nachdem am Samstag um 16:13 Uhr letztmalig die Strecke unter die Räder genommen wird, findet ab 20 Uhr im großen Festzelt die Jahresabschlusssiegerehrung statt. 

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