Wittmann hoch motiviert

Zur Halbzeit der IRC-Saison 2009 geht es in der nächsten Woche nach Russland. Franz Wittmann ist hoch motiviert.

3. Juli 2009

Michael Heimrich

Wittmann hoch motiviert

Franz Wittmann ist vor der Rally Russia bestens gelaunt. Bei seiner IRC-Schotterpremiere auf den Azoren konnte er gegen eine sehr starke S2000-Konkurrenz der sechste Gesamtrang einfahren. Ein Ergebnis, auf dem nun weiter aufgebaut werden soll.

„Das war mit Sicherheit ein Highlight meiner noch jungen internationalen Karriere. Daher setzen wir diesmal nicht voraus, dass wir sowieso in die Punkteränge fahren, sondern streben mit einer sehr motivierten Einstellung einen Platz unter den Top-10 an. Die Rallye ist vom Schotter so ähnlich wie Zypern einzuschätzen, jedoch von der Geschwindigkeit mit Finnland zu vergleichen. Das ist eine wirklich harte Kombination, wo für eine Zielankunft Mensch und Maschine extrem gefordert sind“, weiß Franz Wittmann.

Der Niederösterreicher setzt auch in Russland auf den bewährten Mitsubishi Lancer Evo IX. Besonders freut er sich aber auf seine Startnummer, denn die „7“ ist laut eigener Angabe eine echte Glückszahl für ihn. Und als siebentes Auto auf der Strecke ist auch die Ausgangsposition sehr gut. Obwohl das in der Meisterschaft bestimmende Kronos-Peugeot-Team (mit Meeke, Loix und Vouilloz) auf einen Start in Russland verzichtet, ist dennoch eine sehr starke Konkurrenz zu erwarten. Vor allem die der Mitsubishi- und Subaru-Teams (Patrik Flodin, Lokalmatador Sergey Uspenski), wobei Subaru in der IRC nicht eingeschrieben und damit auch nicht punkteberechtigt ist.

Auch im Falle von Orientierungsschwierigkeiten sollte Franz Wittmann keine Probleme haben, denn in der Schule lernte er russisch. „Ich spreche es natürlich nicht perfekt, aber mit Händen und Füßen funktioniert das schon. Auf jeden Fall werde ich versuchen, meine Kenntnisse ein wenig aufzufrischen, schon allein aus Respekt gegenüber dem Gastgeber“, stellt Wittmann vor seiner Abreise nach Russland fest.

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