VW-Drama in der Wüste

Ein Turboladerschaden seines Race Touareg kostet Giniel de Villiers die Führung bei der Rallye Dakar 2007. Noch ist unklar, ob er weiterfahren kann.

7. Juli 2007

Michael Heimrich

VW-Drama in der Wüste

Schock für Volkswagen am Morgen der neunten Etappe von Tichit nach Néma. Bei Kilometer 129 setzt ein Turboladerschaden den Race Touareg von Spitzenreiter Giniel de Villiers in Brand. Der Südafrikaner hofft nun auf weitere Hilfe um seine Fahrt fortzusetzen, wird aber die Führung in der Gesamtwertung verlieren.

Auch für seinen Teamkollegen Carlos Sainz lief es auf dem zweiten Teil der Marathonetappe zunächst nicht gut. Nach einem technischen Problem musste der Spanier stoppen und verlor erneut Zeit. Dennoch gelang es Sainz die erste Zwischenbestzeit zu erzielen und war drei Minuten schneller als Jean-Louis Schlesser im Buggy.

Seiner Ankündigung, auf der heutigen Etappe richtig angreifen zu wollen, ließ Stephane Peterhansel am Morgen Taten folgen und war mit Abstand schnellster Fahrer im Feld. Aber auch er verlor durch ein Problem viel Zeit und musste kurz vor dem ersten Checkpoint stoppen. Mit elf Minuten Rückstand kann Peterhansel aber seine Fahrt fortsetzen und könnte am Abend neuer Spitzenreiter werden.

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