Stohl testet Dakar-Subaru

Nach dem Ausstieg aus der Rallye-WM sucht Subaru scheinbar ein neues Abenteuer. Die Japaner nehmen dabei den Start bei der Rallye Dakar fest ins Visier.

10. September 2009

Michael Heimrich

Überraschung in der Wüste. Das argentinische Subaru-Baseteam Barattero entwickelte auf Basis des Subaru Forester einen T1-Prototypen für den Einsatz bei der Dakar-Rallye. Der Hubraum des aus dem Impreza WRC bekannten Boxermotors wurde von zwei auf 2,5 Liter vergrößert und soll rund 300 PS leisten. 

Geht es nach den Argentiniern, könnte der Forester schon im kommenden Jahr beim Wüsternklassiker an den Start rollen. 

Um die Entwicklung weiter voran zu treiben, holte man sich sogar Hilfe aus Österreich. Manfred Stohl, dessen Unternehmen Stohl-Racing genau wie Prodrive, oder Tommi Mäkinen Racing zu den weltweit fünf Entwicklungspartnern gehört, drehte in der Vorwoche in Argentinien die ersten Runden mit dem Wüstengefährt.

Ein Einsatz bei der Dakar 2010 schloss Manfred Stohl jedoch aus: „Aber mal schauen was die Zukunft bringt.“

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