Rali Vinho da Madeira: Campos vergrößert seinen Vorsprung auf Aghini.

Gestern konnte der Italiener Andrea Aghini alle bis auf eine Wertungsprüfung für sich entscheiden. Durch einen Stempelfehler fiel er zurück und arbeitete sich bis ins gestrige Etappenziel auf Rang zwei zurück.

3. August 2002

Michael Heimrich

Rali Vinho da Madeira: Campos vergrößert seinen Vorsprung auf Aghini.

Der für das Silver Team startende Portugiese Miguel Campos hat heute von Anfang an das Tempo bestimmt. In der ersten heutigen Wertungsprüfung vergrößerte er seinen Vorsprung auf Andrea Aghini um weitere sieben Sekunden.

Zwar konnte der schnelle Italiener die nächsten beiden Wertungsprüfungen für sich entscheiden, doch der Rückstand von Campos war nicht bedeutend. Nach der insgesamt 19. Wertungsprüfung trennen die beiden Peugeot-Piloten 14,5 Sekunden. Bei der darauffolgenden Prüfung konnte Aghini einen weiteren neuen WP-Rekord aufstellen und verkürzte seinen Rückstand unwesentlich auf 12,9 Sekunden. Auf einen guten dritten Rang liegt unverändert der zweitplazierte in der Europameisterschaft Renato Travaglia, der schon einen Rückstand von 55,1 Sekunden hat.

Hinter dem führenden Peugeot-Trio liegt schon mit drei Minuten Rückstand auf den führenden der ehemalige Europameister Henrik Lundgaard in einem Subaru Impreza WRC des italienischen Procar Teams. Gleich dahinter reiht der Österreicher Manfred Stohl ein, der auf ein bisher gelungenes Debüt in einem Peugeot 206 WRC blicken kann.

Der EM-Leader Janusz Kulig liegt in einem älteren Ford Focus WRC in den Punkten auf dem sechsten Rang. Der Pole ist zwar mit der Plazierung nicht ganz zufrieden, doch er braucht sich nicht mehr auf einen Kampf mit dem portugiesischen Ford-Piloten Rui Madeira einzulassen. Der Azoren Rallye-Sieger Madeira plagte sich am heutigen Tag mit technischen Gebrechen an seinem Ford Focus WRC des Galpenergia-Teams und musste letztendlich aufgeben.

Nach dem Ausfall von Leszek Kuzaj am gestrigen Tag reihte sich in die heute in die Liste der ausgefallenen der ehemalige Europameister Enrico Bertone, der seinen Toyota Corolla WRC nach einem Defekt an der Kupplung abstellen musste.

Am heutigen Tag werden insgesamt elf Wertungsprüfungen gefahren, die eine Länge von 144 Kilometern haben.

[mw]

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