Perfekter Skoda-Einstand von Tidemand

Besser hätte es für Pontus Tidemand beim ersten Einsatz im Skoda-Werksteam nicht laufen können. Der Schwede feierte einen ungefährdeten Sieg bei der Whangarei Rallye in Neuseeland.

19. April 2015

Michael Heimrich

Perfekter Skoda-Einstand von Tidemand

Freud und Leid im Skoda-Team. Während Neuzugang Pontus Tidemand die Whangarei Rallye vom Start bis ins Ziel anführte, verlor sein Teamkollege Gaurav Gill nicht nur durch seine erste Startposition viel Zeit, er quälte sich auch noch zu Beginn mit einem Antriebsproblem umher, sodass er den ersten Tag lediglich als Vierter beendete.

Die zweite Etappe verlief für Gill deutlich besser. Er konnte sich im Skoda Fabia S2000 wieder nach vorne arbeiten und verdrängte auf der letzten Prüfung Subaru-Pilot Mike Young auf den dritten Rang. Subhan Aska wurde Vierter. Auch er hatte Probleme am ersten Tag, weil das Getriebe seines Mitsubishi streikte.
Gesamtsieger Tidemand war mit seinem Auftritt dagegen höchst zufrieden. „Die Prüfungen in Neuseeland sind wirklich cool, aber sie sind auch anspruchsvoll und verlangen volle Konzentration. Entspannen kann man keine Sekunde“, beschrieb Tiedemand, der die Rallye mit fast sechs Minuten Vorsprung gewinnen konnte. „Wir haben viele neue Erfahrungen gesammelt und ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir an diesem Wochenende erreicht haben.“

Block war begeistert

Hauptattraktion der Rallye war Ken Block, der die nationale Wertung für sich entscheiden konnte. Mit seinem Ford Fiesta HFHV fuhr der US-Boy das gleiche Tempo wie Gesamtsieger Tiedemand und konnte die Konkurrenz deutlich hinter sich lassen.


Die neuseeländische Meisterschaft gönnt sich eine spezielle „Extreme“-Klasse, in der Block mit seinem modifizierten Fiesta antreten konnte. Während der Gymkhana-Star die einmaligen Schotterprüfungen in vollen Zügen genießen konnten, plagten seine direkten Konkurrenten jede Menge Probleme. Emma Gilmours Suzuki Maxi fiel wegen eines Elektrikschadens aus. Alex Kelseys MC2-Special wurde durch Kupplungsprobleme und eine defekte Aufhängung ausgebremst. Andrew Hawkeswood warf seinen Mazda 2 Prototypen ins Aus und Dermott Malley klagte über Probleme mit der Benzinpumpe und dem Antrieb seines Peugeot 208.

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