Mikkelsen plant mit der IRC

Nach gutem Auftakt in der norwegischen Meisterschaft plant Andreas Mikkelsen für den weiteren Verlauf der diesjährigen Saison mit Einsätzen in der IRC.

13. Januar 2010

Michael Heimrich

Im vergangenen Jahr gönnten sich Andreas Mikkelsen und Beifahrer Ola Fløene eine Auszeit auf dem internationalen Parkett und bestritten vereinzelte Einsätze außerhalb der norwegischen Meisterschaft sowohl in der Rallye-Weltmeisterschaft als auch dank der Unterstützung des Reifenherstellers Hankook in der Intercontinental Rally Challenge.

Dieses Jahr will der norwegische Nachwuchsfahrer wieder öfter außerhalb seiner Heimat angreifen und wie es aussieht stehen dabei Starts in der IRC ganz oben auf dem Wunschzettel. Nächste Woche kann Mikkelsen jedoch nicht am Saisonauftakt in Monaco teilnehmen, was an einem ganz einfachen Grund liegt. „Der Reifenhersteller, der unsere Einsätze in diesem Jahr unterstützt, hat keine passenden Asphaltpneus im Sortiment für die extremen Bedingungen bei der Rallye Monte Carlo mit Schnee und Eis”, verriet der Beifahrer Ola Fløene norwegischen Medien. „Doch das ist kein Drama, denn die IRC besteht aus zwölf Läufen und die acht besten Ergebnisse zählen für die Wertung.“

Ein weiterer Grund könnte die noch offene Fahrzeugwahl sein, denn trotz des Sieges an der Costa Brava im vergangenen Jahr in einem Skoda Fabia S2000 könnte auch der Einsatz eines Ford Fiesta S2000 zustande kommen. „Wir haben uns noch nicht entschieden mit welchem  Fahrzeug wir starten werden, aber das entscheidet sich schon diese Woche bzw. in den kommenden Tagen“, erklärte Fløene.

Der erste Einsatz in der IRC ist für Anfang März in Brasilien vorgesehen. Doch davor startet das Duo wieder im Pokal-Impreza bei der Mountain Rally Norway, anschließend bei der neuen Veranstaltung Svully Rally Dhabi an der auch Marcus Grönholm und Henning Solberg teilnehmen wollen. Zu guter letzt steht noch der Start bei der Rallye Schweden auf dem Programm, doch häufigere Auftritte in der Rallye-WM sind nicht eingeplant. „Geplant ist es nicht, doch man weiß nicht was im Laufe des Jahres alles passieren kann“, so Fløene abschließend. „Priorität hat aber allen voran die Intercontinental Rally Challenge und zum Ziel haben wir uns eine Platzierung unter den ersten drei gesetzt.“

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