Gryazin mit Sieg in Slowenien

Der Russe Nikolay Gryazin (Skoda) holt den Gesamtsieg bei der Rally Nova Gorica und holt die volle Punktzahl in der FIA Central Rally Trophy. Zweiter wird der Italiener Claudio De Cecco (Hyundai), der die Slowenische Wertung gewinnt. Der Gesamt-Siebte Krisztian Hideg (Ford) siegt im Mitropa Rally Cup.

13. September 2017

Michael Heimrich

Eine Veranstaltung, zahlreiche Prädikate. Die Rally Nova Gorica wurde im Rahmen zur Slowenischen und Kroatischen Meisterschaft ausgetragen und auch die Teilnehmer der FIA Central Rally Trophy und dem Mitropa Rally Cup waren am Start. Dominiert wurde die Slowenische Veranstaltung vom Russischen Gaststarter Nikolay Gryazin (Skoda Fabia R5), der im Laufe der ersten Etappe bereits alle Bestzeiten verbuchen konnte und den Lokalmatador Rok Turk (Peugeot 208 T16) mit 41,5 Sekunden Rückstand auf die zweite Position verwies.
Auch am zweiten Veranstaltungstag war Gryazin Schnellster und dank aller Bestzeiten erreichte er am Ende das Ziel als Sieger des FIA CEZ-Laufes mit 1:48,1 Minuten Vorsprung auf den Italiener Claudio de Cecco (Hyundai i20 R5), gefolgt von seinem Landsmann Federico Laurencich (Ford Fiesta R5). Der Italiener de Cecco setzte sich im Rahmen der Slowenischen Meisterschaft gegen Rok Turk durch, der das Ziel als Gesamt-Fünfter hinter dem Tschechen Antonín Tlus?ák (Skoda Fabia R5) erreichte.
Den Sieg in der Kroatischen Meisterschaft und im Mitropa Rally Cup holte Krisztián Hideg (Ford Fiesta R5). Zweiter in der Mitropa Rally Cup-Wertung wurde der Slowene Aleš Zrinski (BMW M3) vor dem Deutschen Duo Martin Kainz/Lena Öttl (Mitsubishi Lancer Evo IX). Probleme mit der Antriebswelle eliminierten Hermann Gassner und Beifahrerin Karin Thannhäuser (Mitsubishi Lancer Evo X R4) in der vorletzten Wertungsprüfung vorzeitig aus dem Wettbewerb. Ebenfalls ausgeschieden in dieser Prüfung ist der Südkoreaner Chewon Lim (Hyundai i20 R5), der Gesamt-Dritter war.
Endstand Rally Nova Gorica 2017:
01. N. Gryazin/Y. Fedorov (Skoda Fabia R5) 1:35:01,8
02. C. De Cecco/G. Campeis (Hyundai i20 R5) +1:48,1
03. F. Laurencich/E. Florean (Ford Fiesta R5) +3:00,3
04. A. Tlus?ák/I. Vybíral (Skoda Fabia R5) +3:18,9
05. R. Turk/B. Kacin (Peugeot 208 T16) +3:29,6
06. O. Bisaha/O. Kraj?a (Ford Fiesta R5) +4:39,4
07. K. Hideg/I. Kerék (Ford Fiesta R5) +4:52,4
08. J. Puskádi/B. Gódor (Skoda Fabia R5) +5:35,3
09. A. Humar/J. Cevc (Peugeot 208 R2) +5:44,4
10. D. Mrevlje/R. Gomizelj (Peugeot 208 R2) +6:45,9

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