Garcia gewinnt Rally de Canarias

Obwohl die Rally de Canarias kein EM-Lauf mehr ist, bot die Veranstaltung ein tolles Starterfeld und viel Spannung. Mit dabei war auch Altmeister Juha Kankkunen.

22. April 2004

Michael Heimrich

Garcia gewinnt Rally de Canarias

Zwanzig Wertungsprüfungen, verteilt auf zwei Etappen, erwarteten die Teilnehmer der Rally de Canarias. Nach der Bestzeit von Skoda-Pilot Antonio Ponce in der ersten Prüfung übernahm fortan Enrique Garcia die Führung und trotz nur einer Wertungsprüfungsbestzeit entschied der Peugeot-Pilot die Veranstaltung letztendlich für sich. Im Ziel trennten Garcia jedoch nur 4.7 Sekunden vom zweitplazierten Ponce im Skoda Octavia Kitcar.

Ähnlich wie bei der Rallye Lyon-Charbonnieres in Frankreich, debütierte am vergangenem Wochenende auch bei der Rally de Canarias der neue Citroen C2 S1600. Mit der Startnummer 1 ging Miguel Fuster an den Start, doch schon in der dritten Prüfung musste der Citroen-Pilot wegen eines technischen Defekts ausscheiden.

Nur eine Prüfung später erwischte es Alberto Hevia im Renault Clio, der wohl den zur Zeit schnellsten S1600 nach einem Unfall auf Rang zwei liegend abstellen musste. Nicht gerade glücklich beendete der Skoda-Pilot Antonio Ponce die erste Etappe, da er diese auf Rang vier liegend mit über einer Minute auf den Führenden beendete.

Eine super Leistung zeigte Ponce dagegen am zweiten Tag, als er seinen Rückstand immer mehr verkürzte und letztendlich nur knapp den Sieg verfehlte. Überraschend war v.a. der Auftritt von Flavio Alonso, der die Gruppe N-Wertung für sich entschied. Der Spanier startete nämlich nicht mit einem Mitsubishi bzw. Subaru, sondern vertraute auf einen Allrad-Seat Leon Cupra und schaffte den Sprung auf den fünften Gesamtrang.

Unter den Piloten in den World Rally Cars entschied Luis Monzon im Toyota Corolla WRC die Wertung für sich vor dem vierfachen Rallye-Weltmeister Juha Kankkunen. Beide Piloten bildeten ein Team und hatten keine ernsthafte Konkurrenz.

Endstand der Rally de Canarias:

1. Garcia/Fernandez – Peugeot 206 S1600 2h 24:18.8
2. Ponce/Gonzalez – Skoda Octavia Kitcar +4.7
3. Vinyes/Lorza – Peugeot 206 S1600 +54.9
4. Pinon/Penate – Renault Clio S1600 +1:26.9
5. Alonso/Perez – Seat Leon Cupra +6:08.7
6. Azcona/Orbe – Renault Clio RS +7:50.0

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