FIA: WRC-Verbot in der EM

Die FIA hofft, mit einem verkleinerten Kalender und neuen technischen Regeln, die Rallye-EM vor allem für Nachwuchsfahrer interessant zu machen.

7. Oktober 2003

Michael Heimrich

Trotz großer Kritik seitens der Veranstalter, wird die FIA das angekündigte Verbot von WRCs in der Europameisterschaft durchsetzen. Um aber zu vermeiden, dass zukünftig nur noch Gruppe-N-Fahrzeuge der Marken Subaru und Mitsubishi bei diesen Rallyes zu finden sind, plant die Motorsportbehörde eine neue Fahrzeugklasse.

Diese neuen ‚Regional Rally Car‘ sollen an das Reglement der größeren WRCs angelehnt sein. Neben einem Standard-Getriebe sollen weitere Einheitsteile Kosten sparen, so das ein kompletter Bausatz lediglich ein Viertel eines vergleichbaren WRC-Systems kosten würde. Ebenfalls soll die Reduzierung auf nur noch sieben oder acht Rallyes weitere Kosten einsparen.

Rallyes, welche nicht den Höchstkoeffizienten 20 tragen, werden zukünftig nicht mehr zur Europameisterschaft gehören und wären somit vom WRC-Verbot nicht betroffen. Mit dieser Entscheidung will die FIA den Markt für gebrauchte WRCs nicht zerstören.

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