ELPA Rally (EM20): Renato Travaglia führt nach der ersten Etappe.

Während der Italiener Travaglia eine Bestzeit nach der anderen setzten konnte, hatten seine größten Konkurrenten mit Problemen zu kämpfen.

31. August 2002

Michael Heimrich

ELPA Rally (EM20): Renato Travaglia führt nach der ersten Etappe.

Die restlichen fünf Prüfungen des heutigen Tages wurden einmal mehr vom italienischen Meister Renato Travaglia in einem Peugeot 206 WRC bestimmt. Es sieht danach aus, dass die Zieldurchfahrt und der damit verbundene Sieg am morgigen Tag nur noch Formsache ist.

Seine größten Konkurrenten bei dieser Veranstaltung hatten am heutigen Tag mit vielen Problemen zu kämpfen. Der einzige der das Tempo des Italieners mitgehen konnte war der Pole Leszek Kuzaj, der ebenfalls einen Peugeot 206 WRC fährt. In den letzten beiden Prüfungen trat jedoch ein Schaden am Turbolader auf und somit verlor Kuzaj kostbare Sekunden und fiel sogar hinter den Griechen Leonidas Kirkos auf den dritten Rang zurück.

Viel schlimmer erwischte es den EM-Leader Janusz Kulig in seinem 2001er Ford Focus WRC, des Jolly Club Teams. Erst ereilte den aus Krakau stammenden Fahrer ein Reifenschaden in der siebten Wertungsprüfung, der eine Minute und 37,6 Sekunden Rückstand auf Travaglia bedeutete. Danach ging in der neunten Prüfung die Motorhaube des Fahrzeugs auf und das polnische Duo Kulig/Baran musste kurz anhalten, um diese zu schließen.

Ausgeschieden ist schon in der achten Wertungsprüfung Antony Warmbold, der Sohn des ehemaligen BMW-Werksfahrers Achim Warmbold. Grund für den Ausfall war Ölverlust an seinem Toyota Corolla WRC. Bis dahin lag der in Monaco lebende Warmbold auf einem guten vierten Rang. Der Russe Aleksander Lesnikov liegt nach elf am heutigen Tag gefahrenen Wertungsprüfungen auf dem fünften Rang.

Morgen stehen noch acht Wertungsprüfungen an, die auf 128 schnelle Wertungskilometer verteilt sind.

Ergebnis nach der ersten Etappe (11. Wertungsprüfungen):

1. TRAVAGLIA – Peugeot 206 WRC
2. KIRKOS – Ford Escort WRC + 2:39,1
3. KUZAJ – Peugeot 206 WRC + 2:45,3
4. KULIG – Ford Focus WRC + 4:28,7
5. LESNIKOV – Subaru Impreza WRC + 5:52,0
6. NIKOLOPOULOS – Ford Escort Cosworth + 8:38,9

[mw]

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