De Villiers kann Al-Attiyah nicht halten

In luftiger Höhe baute Nasser Al-Attiyah seine Dakar-Führung weiter aus. Vorjahressieger Nani Roma landete auf dem Dach.

14. Januar 2015

Michael Heimrich

De Villiers kann Al-Attiyah nicht halten

Nach der Andenquerung und den schwindelerregenden Höhen des Paso de l’Acay knapp unter der 5.000-Meter-Marke wurden weite Strecken der Tagesprüfung ebenfalls in großer Höhe ausgetragen – Gift für „Benziner“ wie den Toyota Hilux von Giniel de Villiers.
Erneut büßte der Südafrikaner und sein Beifahrer Dirk von Zitzewitz weitere Minuten auf den Tagessieger und Gesamtführenden Nasser Al-Attiyah (Mini) ein. Immerhin wahrten sie jedoch den Abstand auf ihre Verfolger, Yazeed Al-Rajhi/Timo Gottschalk, die einen baugleichen „Bakkie“ fahren.
Zwar gingen de Villiers/von Zitzewitz angesichts einer gefährlichen Strecke und eines unpräzisen Roadbooks auf Nummer sicher, duellierten sich allerdings über die gesamte Distanz von 359 WP-Kilometern um Sekunden mit ihren Toyota-Kollegen.
Zum Opfer der ungenauen Angaben wurde Vorjahressieger Nani Roma (Mini), der sich bei Kilometer 193 mehrfach überschlug. Das Auto wurde schwer beschädigt, aber zum Glück sind Fahrer und Beifahrer nach ersten Meldungen wohlauf. 

Vorläufiges Gesamtergebnis nach Etappe 10

01. Nasser Al-Attiyah/Matthieu Baumel, Mini, 35:19.37 Std.
02. Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz, Toyota, +28.22
03. Yazeed Al-Rajhi/Timo Gottschalk, Toyota, +43.08
04. Krysztof Holowczyc/Xavier Panseri, Mini, +1:23.42 

Vorschau Etappe 11 (Salta–Termas Rio Hondo) 

Verbindung: 326 km; Prüfung: 194 km – Zwischen Salta und Termas Rio Hondo erwartet die Teilnehmer eine komplett neue, sehr schnelle „Dakar“-Route. Durchschnittstempo: 111 Kilometer in der Stunde. Auf den ersten Blick wirkt die Streckenführung einfach. Aber Achtung, traue keiner „Dakar“ – die Überraschungen lauern immer dort, wo man sie am wenigsten erwartet.

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