Condroz: Eine gute Mischung

Während ein spannender Kampf zwischen den S2000- und Gruppe N-Piloten erwartet wird, werden auch die WRC- und GT-Teams für viel Unterhaltung sorgen.

1. November 2007

Michael Heimrich

Stark motiviert reist Francois Duval zum belgischen Saisonfinale nach Huy, dank der tatkräftigen Unterstützung einiger Sponsoren zählt der Vorjahressieger auch in diesem Jahr zu den Siegesanwärtern in einem Fiat Grande Punto S2000 des französischen Automeca-Teams. Konkurrenz aus dem S2000-Lager bekommt der Youngstar von Freddy Loix (VW Polo), Bernd Casier (Peugeot 207) und Alexandre Busin im zweiten Volkswagen von Rene Georges Rally Sport.

Auf den teils rutschigen Wertungsprüfungen könnten auch die Gruppe N-Starter zum Wort kommen, allen voran der amtierende belgische Champion Larry Cols, der wie Bob Colsoul, Dominique Julien und Xavier Bouche auf einen Mitsubishi Lancer Evo IX setzt. Mit einem Subaru Impreza WRX mit der Startnummer fünf wird nicht wie erwartet Bernard Munster starten, sondern der polnische Champion Bryan Bouffier. Der Franzose präsentierte letztes Jahr in Huy den Peugeot 207 S2000 noch als Vorausfahrzeug und kennt daher die Wertungsprüfungen in Belgien.

Hinter einigen weiteren interessanten Gruppe N-, sowie R3- und R2-Fahrzeugen kommen die sicherlich wieder zahlreichen Rallyefans entlang der Prüfungen in den Genuss einiger World Rally Cars und GT-Fahrzeuge. Hubert Deferm und Melissa Debackere bringen je ein WRC an den Start, während Patrick Snijers, Marc Duez und Henri Schmelcher auf den Porsche 911 GT3 vertrauen. Chris Van Woensel startet im bestens bekannten Nissan 350Z und wie schon im letzten Jahr bringt Renauld Verreydt einen BMW M3 zum Saisonfinale. Yanick Bodson dagegen ist wieder mit seinem Audi S2 unterwegs.

Aus Deutschland haben Armin Holz und Sebastien Geipel den Volkswagen Golf Kitcar angekündigt. Andreas Werner und Günter Kieberg sind dagegen mit einem Opel Corsa B dabei. Los geht es schon am Freitag ab 17:10 Uhr mit einer Zuschauerprüfung, der Vierset-Barset Show, die in umgekehrter Startreihenfolge von den Teams in Angriff genommen wird. Nach ja zwölf Prüfungen am Samstag und Sonntag wird das erste Team gegen 18:20 Uhr wieder zurückerwartet.

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