Baryan baut Führung in Afrika aus

Während der Kenianer Manvir Baryan (Skoda) durch den Sieg in Tansania die Führung in der Afrika-Meisterschaft ausbaut, kann sich Ahmed Huwel (Ford) über den ersten Achtungserfolg eines vom polnischen Team Stec Motorsport aufgebauten Proto freuen.

10. August 2017

Michael Heimrich

Baryan baut Führung in Afrika aus

Ahmed Huwel und das Mkwawa Rally Team orderten in Polen bei Stec Motorsport einen Ford Fiesta Proto, dessen Potenzial seiner Zeit von Bryan Bouffier in der hiesigen Meisterschaft aufgezeigt worden ist. Bei der Rally of Iringa debütierte Huwel und bezahlte Lehrgeld im Laufe der ersten Etappe. Im Laufe des zweiten Tages schaffte das Team den Sprung auf Gesamtrang sieben und holte eine erste Bestzeit, während Gerard Miller in einem Mitsubishi den Gesamtsieg feierte.

Für den zweiten Einsatz, die Mzizima Rally, wurden von Stec Motorsport etliche Verbesserungen durchgeführt und Ahmed Huwel dominierte die Anfangsphase nach Belieben. In der vierten Prüfung jedoch rutschte er von der Strecke und konnte sich aufgrund der starken Regenfälle aus der misslichen Lage nicht alleine befreien. Am zweiten Tag zeigte Huwel außerhalb der Wertung das Potenzial seines Arbeitsgerätes auf, den Sieg feierte jedoch Randeep Birdi vor Miller.

Huwel pausierte anschließend bei der Mkwabi Tanga Rally und griff beim fünften Meisterschaftslauf, der Rally of Tanzania, wieder an. Auch die Teilnehmer der African Rally Championship gingen an den Start und den Gesamtsieg holte wie zuvor in Uganda Manvir Baryan (Skoda Fabia R5). Der Kenianer legte mit zwei Bestzeiten los, verlor jedoch in der dritten Wertungsprüfung wertvolle Minuten durch einen Reifenschaden.

Sein Landsmann Jaspreet Chatthe (Mitsubishi Lancer Evo X) beendete die erste Etappe somit in Führung liegend, doch im Laufe des zweiten Tages schied der Afrika-Meister von 2015 nach einem Unfall vorzeitig aus. Manvir Baryan kämpfte sich erneut an die Spitze und baute den Vorsprung bis ins Ziel auf über sechs Minuten aus. Zweiter wurde Ahmed Huwel (Ford Fiesta Proto), der sich in der heimischen Meisterschaft zum ersten Mal mit dem polnischen Prototypen den Gesamtsieg sicherte.
Endstand Rally of Iringa 2017:
1. G. Miller/P. Fox (Mitsubishi Lancer Evo IX) 1:12:56
2. R. Birdi/Z. Piredina (Mitsubishi Lancer Evo IX) +0:27
3. D. Pandya/A. Bafadhil (Mitsubishi Lancer Evo IX) +0:41

Endstand Mzizima Rally 2017:
1. R. Birdi/Z. Piredina (Mitsubishi Lancer Evo IX) 52:25
2. G. Miller/P. Fox (Mtsubishi Lancer Evo IX) +1:12
3. S. Nahdi/R. Suleiman (Subaru Impreza WRX) +2:53

Endstand Rally of Tanzania 2017:
1. M. Baryan/D. Sturrock (Skoda Fabia R5) 2:21:35
2. A. Huwel/M. Fazal (Ford Fiesta Proto) +6:17
3. H. Deere/M. Matovu (Subaru Impreza WRX) +11:14

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