Tomazic gewinnt in Schweden

Die Rallye Schweden als Auftakt zur VWRC 2010 hat es in sich gehabt. Schwierige Etappen mit wechselnden Witterungseinflüssen forderten ihre Opfer.

19. Februar 2010

Michael Heimrich

Der erste Sieger der VWRC 2010 steht fest. Simon Tomazic aus Slowenien setzte sich in einer spannungsgeladenen Rallye Schweden gegen den Finnen Antti Kalhola mit gerade einmal 8,98 Sekunden durch. Das Podium wird durch den Japaner Kyon Kukawa, der auf einem in die Tage gekommen Peugeot 206 WRC aus dem Jahre 2003 an den Start ging, komplettiert. 39,26 Sekunden beträgt der Rückstand auf den Citroen C4 WRC von Tomazic. Etwas enttäuschend lief der Saisonauftakt für die Ford-Piloten. Erst auf Rang fünf ist der erste Focus WRC zu sichten. Jernej Feltrin musste sich den drei Citroen C4 und dem Peugeot von Rukawa geschlagen geben.
 
Bei der SVWRC war es eine ONE-MEN-SHOW. Der Pole Mateusz Lisowski fuhr allen auf und davon und gewinnt die Rallye Schweden in der Super2000 Kategorie. Der Litauer Justas Mikuzis musste sich mit über 42 Sekunden geschlagen geben zeigt sich jedoch sehr zufrieden. Mit Luft nach vorne und nach hinten behauptet der deutsche Rene Ritter den dritten Rang in der SVWRC Wertung.
 
Bei den Produktionswagen der Klasse N4 sichert sich der Kroate Robi Grgurina auf Subaru Impreza N14 den Klassensieg. Der Slowene Primož Blatnik hat alles gegen, musste sich jedoch mit  19,91 Sekunden geschlagen geben. Vlastimil Matoušek kämpfte gegen Torsten Stein um den verbliebenen Podestplatz. Es war spannend, doch der Tscheche setzt sich letztendlich mit rund 15,5 Sekunden gegen den deutschen durch. Enttäuschte Gesichter bei den Mitsubishi-Piloten. Allein unter den ersten zehn ein Mitsuhbishi Lancer Evo auf Rang 7. Subaru war in Schweden nicht zu schlagen.
 
Deutscher Hersteller, deutscher Fahrer, Sommer, im kalten Schweden. Tim Sommer gewinnt auf Opel Corsa Super1600 die Rallye Schweden. Die beiden Suzuki Ignis Super1600-Piloten Jiri Bezstarosti und Stefan Smiljkovic konnten das Tempo von Sommer stellenweise mitgehen, doch am Ende fehlen Bezstarosti 13,46 Sekunden und Smiljkovic 23,57 Sekunden auf Tim Sommer. Bei den Rookies ging es mehr als eindeutig zu. Der Tscheche Jan Moravek fuhr eine ruhige Rallye und gewinnt mit über zwei Minuten Vorsprung. Der zweite Platz geht an Damian Tondera der sich mit 5,56 Sekunden gegen den Slowaken Jan Rybar durchsetzten konnte.

Die Rally Mexico ist die nächste Station der VWRC mit weiterhin fordernden Etappen um einer Weltmeisterschaft gerecht zu werden.
  
Mehr Infos unter www.vwrc.net

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