Zeltner startet in schwarz

Der Plan erstmals mit seinem neuen Porsche 996 zu starten musste verschoben werden. Stattdessen tritt Ruben Zeltner bei der Sachsen-Rallye dem BORN2DRIVE-Porsche an. Weitere Einsätze sind nicht ausgeschlossen.

10. Mai 2016

Michael Heimrich

Ruben Zeltner verkaufte im vergangenen Jahr seinen Porsche 911 GT3 (997), mit dem er die Deutsche Rallye Meisterschaft 2014 und 2015 für sich entschied. Hintergrund waren Reglementänderungen, die ihm nicht mehr ermöglichten, mit dem ‚brüllenden Zebra’ um den Titel zu kämpfen 
„Wir hätten das Auto nach FIA GT-Reglement umbauen müssen, was sehr viel Geld und viel weniger Leistung bedeutet hätte. Damit wären wir gegenüber den aktuellen R5-Fahrzeugen nicht mehr konkurrenzfähig gewesen“, erklärte Zeltner, der stattdessen den Aufbau eines 996 nach Gruppe-H-Reglement ins Auge fasste, mit dem er zwar nicht mehr punktberechtigt ist, „aber jede Menge Spaß haben sollte.“
Da sich derzeit allerdings der Aufbau des Porsches 996 noch auf unbestimmte Zeit verzögert, hat Zeltner kurzerhand bei MVI Group-Chef Arpad Kiss angefragt, ob er seinen Porsche GT3 (997) bereitstellt. „Das ist natürlich eine sehr großzügige Geste, für die wir sehr dankbar sind, um bei unserer Heimrallye an den Start gehen zu können“, so Zeltner.

Weitere Einsätze sind offen

Welche Läufe der amtierende Meister mit dem schwarzen Porsche noch bestreiten wird, ist aktuell unklar. „Wir schauen zuerst einmal wie es bei der Sachsen Rallye klappt und setzen uns dann mit BORN2DRIVE zusammen um über eine eventuelle Verlängerung der Zusammenarbeit zu sprechen“, berichtet Zeltner. Der Chef des Sachsenrings hat vorrangig die klassischen schnellen Asphaltläufe im Visier. Nach der Sachsen-Rallye hat Zeltner Einsätze in Thüringen, bei der Wartburg- und Niederbayern Rallye im Visier.
„Mit einem Porsche auf so schnellen Wertungsprüfungen wieder unterwegs zu sein, können wir schon gar nicht mehr erwarten“, fiebert Ruben Zeltner der Rallye entgegen. Sein Ziel bei dieser ultraschnellen Rallye ist so weit wie möglich vorne mitzufahren. „Ob wir den Speed der beiden schnellen R5-Fahrzeuge mitgehen können ist schwer zu sagen. Fabian Kreim und Christian Riedemann werden in ihren modernen Rallyeautos schwer zu schlagen sein. Wir hoffen zumindest, dass wir nicht zu weit weg sind.“
In der Zwischenzeit geht der Aufbau des 996 wie geplant voran. Allerdings will sich Zeltner nicht unter Druck setzen. „Dieses Projekt ist für einige Jahre ausgelegt. Das ist auch der Grund warum wir sehr viel Aufwand betreiben“, erklärt Zeltner.

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