Wallenwein: „Wird eine harte Saison“

Auch Sandro Wallenwein fiebert dem Start der neuen DRM-Saison entgegen. Das Titelrennen war noch nie so spannend.

25. März 2010

Michael Heimrich

Wallenwein: „Wird eine harte Saison“

Bei der ADAC Wikinger-Rallye findet der Auftakt zur Deutschen Rallye-Meisterschaft statt. Sandro Wallenwein und Marcus Poschner starten hier, wie auch während der restlichen Saison, in ihrem Prodrive Subaru Impreza N15 mit der Startnummer eins. „Das ist natürlich eine große Ehre für mich“, strahlt der Stuttgarter mit Blick auf seine Startnummer.

„Wir haben in den vergangenen drei Jahren immer bis zum letzten Kilometer um den DRM-Titel gekämpft“, blickt der Stuttgarter zu Saisonbeginn zurück. „Ein Wahnsinn, bei einem solch qualitativ erstklassigen Starterfeld die Wertungsprüfungen als erster in Angriff nehmen zu dürfen. Diese Saison wird so hart wie schon lange nicht mehr. Mindestens sechs bis acht Fahrer sind in der Lage nach ganz vorne zu fahren. Neben dem sechsfachen Deutschen Meister Matthias Kahle, der wie mein Bruder Mark mit einem Skoda Fabia S2000 antritt, werden mehrere starke Porsche 911 GT3 und ein großes Aufgebot an starken Gruppe-N-Fahrzeugen um Laufsiege kämpfen. Diese Piloten fahren allesamt in der Division 1 und nehmen sich gegenseitig Punkte weg. Daher sehe ich durchaus gute Meisterschaftschancen für Fahrer der anderen Divisionen, die in dieser Saison ebenfalls besser besetzt sind als in den vergangenen Jahren. In der momentan wirtschaftlich schwierigen Zeit ist es anscheinend die richtige Entscheidung nur fünf Meisterschaftsläufe zu bestreiten. Dennoch würde ich mir für das nächste Jahr wieder mindestens eine Rallye mehr wünschen…“, so die Einschätzungen des amtierenden Vizemeisters.

Die Teams geben sich in diesem Jahr einhellig zurückhaltend. Eine Antwort auf die wahren Kräfteverhältnisse werden wohl die ersten gefahrenen Zeiten liefern. Sandro Wallenwein sieht das ähnlich: „Wir haben als Vorbereitung zwei Testveranstaltungen bestritten. Unser Subaru fühlt sich richtig gut an. Wir sind sehr gespannt an welcher Stelle wir im Vergleich mit den anderen stehen. Nach Ankündigung des Veranstalters der Wikinger Rallye werden in diesem Jahr fast ausschließlich neue Wertungsprüfungen gefahren. Jeder Teilnehmer fängt im „Recce“ bei Null an und muss einen komplett neuen Aufschrieb erstellen, das mag ich sehr. Mit seinem Vorjahressieg hat Peter Corazza gezeigt, dass mit ihm auf jeden Fall zu rechnen ist. Der Däne Max Christensen fährt ebenfalls auf einem Subaru der neuesten Evolutionsstufe. Wir hatten uns bereits 2009 einen schönen und fairen Schlagabtausch geliefert, es würde mich freuen, wenn er die komplette Meisterschaft bestreitet. Auch er konnte im Vorjahr die Vizemeisterschaft in Dänemark erringen.“

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