Opel: Deutsche Teams wollen Revanche

Es waren vor allem die ausländischen Teams, die dem Saisonauftakt zum ADAC Opel Rallye Cup den Stempel aufdrückten. Jetzt wollen die Deutschen verlorenen Boden aufholen und in ihren Reihen gibt es eine deutliche Verstärkung.

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13. April 2016

Michael Heimrich

Beim Saisonauftakt im Saarland wehte keine deutsche Fahne auf dem Opel-Podim.  Am Ende standen mit Jari Huttunen/Antti Linnaketo (Finnland), Tim Novak/Uros Ocvirk (Slowenien) sowie Tom Kristensson/Timmy Berntsson (Schweden) drei ausländische Teams auf dem Siegertreppchen. Beim zweiten Cup-Lauf in Hessen wollen die einheimischen Rallye-Talente den Spieß umdrehen.
Vor allem der beim Auftakt viertplatzierte Sebastian von Gartzen und sein routinierter Beifahrer Hans-Peter Loth hatten bei schwierigsten äußeren Bedingungen rund um St. Wendel deutlich gemacht, dass sie keineswegs gewillt sind, den europäischen Gästen das Feld ohne Gegenwehr zu überlassen. „Wir haben uns über den Winter besonders sorgfältig vorbereitet und wollen nach dem erfolgreichen Auftakt auch im weiteren Saisonverlauf zeigen, „dass mit uns zu rechnen sein wird“, sagt von Gartzen.
Ebenfalls auf Revanche sinnen Johannes Dambach und Lisa Kiefer. Die Pfälzer hatten Huttunen, Kristensson und Co. beim Auftakt zunächst heftigen Widerstand geleistet, ihren Adam dann aber so gründlich im Schlamm versenkt, dass sie erst mit Verspätung an der Zeitkontrolle eintrafen und aus der Wertung genommen wurden. Doch das stachelt ihren Ehrgeiz eher an. „Die Saison ist noch lang. Bei der Rallye Vogelsberg werden wir noch stärker zurückkommen“, hatte Dambach bereits in St. Wendel angekündigt.

Cup-Gaststart von Niki Schelle

Unterstützung bekommen die deutschen Teams von Gaststarter Niki Schelle. Der heutige TV-Moderator zählte in den Neunzigern sowie zu Beginn der Zweitausender-Jahre zu den talentiertesten deutschen Rallyefahrern. Zweimal gewann der Oberbayer im Rahmen der DRM den 2WD-Titel für frontangetriebene Fahrzeuge sowie einmal jenen in der seriennahen Gruppe N. In den Jahren 1997 und 1999 wurde er DRM-Vizemeister. Auch international sammelte Schelle in der Rallye-Junior-Weltmeisterschaft sowie der Asien-Pazifik-Meisterschaft Erfolge.

Hessen: Asphalt mit Schotter

Die zwölf Wertungsprüfungen über insgesamt 136,10 Kilometer weisen die bekannte Mischung aus selektiven Asphalt-Prüfungen mit tückischen Schotter-Passagen auf. Die erste Etappe am Freitagabend ab 18.01 Uhr führt bereits über vier Wertungsprüfungen, erst gegen 22 Uhr werden die Teilnehmer ihre Adam über Nacht im Parc Fermé abstellen. Nach einer kurzen Nacht erfolgt der Restart zur zweiten Etappe am anderen Morgen ab 7.01 Uhr, die Fahrt durchs Zieltor in Schlitz beendet das Treiben ab 17.47 Uhr.
LINK: Zeitplan und Nennliste Rallye Vogelsberg

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