Mohe wünscht sich 2WD-Titel

Carsten Mohe kann aufatmen. Sein neuer Renault Clio R3T entpuppte sich bei der Rallye Baden-Württemberg als konkurrenzfähig und in einem sehenswerten Duell setzte sich der Sachse gegen Citroën-Speerspitze Christian Riedemann durch. Jetzt wünscht sich Mohe mehr Aufmerksamkeit vom DMSB für die Fronttriebler.

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7. Oktober 2014

Michael Heimrich

„Wir sind einfach nur happy“, strahlt Carsten Mohe im Ziel der Rallye Baden-Württemberg. „Es ist ein schönes Gefühl, wenn die eigenen Ideen Früchte tragen.“ Der Rallye-Pilot spielt auf einige Veränderungen an den neuen Renault Clio R3T an, die sein Team im Vorfeld der Veranstaltung durchgeführt hatte. Unter anderem optimierte man die Stoßdämpfer und Differentialeinstellung am rund 225 PS starken französischen Kompaktsportler.
„Außerdem fuhren wir auf Slickreifen, die wir bereits sehr gut kannten – so konnten wir das volle Potenzial des Autos ausschöpfen“, betont der Crottendorfer. Schließlich belegten er und sein Beifahrer Sebastian Walker den ersten Platz in der Divison 3, im Gesamtklassement überzeugte das Duo mit Position fünf. „Bei den ersten drei Veranstaltungen, die wir mit dem Clio absolviert haben, funktionierte das Auto bereits problemlos und glänzte mit schnellen Zeiten. Auf die Top-Fahrer fehlten uns jedoch eine bis eineinhalb Sekunden“, erklärt der Sachse. „Jetzt haben wir diese Lücke geschlossen!“
Die Konkurrenzfähigkeit des Fronttrieblers stellte er außerdem in einem aufregenden Duell mit Christian Riedemann unter Beweis.  „Christian zählt momentan zu den besten deutschen Frontantriebspiloten. Er besitzt viel nationale und internationale Erfahrung – es war ein spannender Zweikampf.“ Mit dem etwas besserem Ende für Carsten Mohe: Nach der letzten Wertungsprüfung lag der KFZ-Meister 1,8 Sekunden vor seinem Kontrahenten Riedemann. „Vielleicht hätten wir von Beginn an etwas mehr pushen müssen, um uns einen Vorsprung gegenüber Carsten ausfahren zu können. Wir sind jedoch auch so glücklich mit dem Ergebnis“, berichtet Riedemann.
Für Mohe ist die gezeigte Leistung ein klares Signal an den DMSB über die Wiedereinführung des 2WD-Titels nachzudenken. „Ich denke, dass wir eindrucksvoll gezeigt haben, wie spektakulär die R3T-Fahrzeuge sind. Es wäre schön, wenn der DMSB auch auf diese Klasse aufmerksam wird und sie ab 2015 mit einem eigenen DRM-Titel belohnen würde“, bilanziert Mohe. 

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