Mohe und das Wikinger-Pech

Es ist wie verhext: Die Wikinger Rallye bringt Carsten Mohe einfach kein Glück. Der 39-Jährige und sein Renault Mégane N4 sind normalerweise ein Muster an Konstanz – der letzte Ausfall liegt genau ein Jahr zurück: Bei der Wikinger Rallye 2011 musste der Crottendorfer nach einem Ausritt vorzeitig die Segel streichen. Jetzt wiederholte sich dieses Schicksal.

26. März 2012

Michael Heimrich

Mohe und das Wikinger-Pech

An diesem Wochenende schlug das Wikinger-Pech erneut zu: Beim zweiten Lauf zur DRM sahen der erfolgreiche Rallye-Pilot aus Sachsen und seine Beifahrerin Katrin Becker erneut das Ziel nicht. Ein Ausrutscher auf den anspruchsvollen Prüfungen rund um Süderbrarup riss den Kfz-Meister aus Crottendorf aus dem Rennen um eine gute Klassenplatzierung.

Bis zum Aus auf Wertungsprüfung (WP) 9 lag der amtierende Deutsche Rallye-Meister  in der 2WD-Kategorie auf einem guten zweiten Platz in seiner Klasse. „Zu Beginn der Rallye lief es ganz gut. Nachdem wir in den ersten beiden Prüfungen auf harte Pneus gesetzt hatten, wechselten wir danach auf eine weichere Reifenmischung. Ein Ausrutscher auf der vierten WP kostete uns jedoch viel Zeit. Dennoch lagen wir in unserer Klasse auf dem zweiten Platz“, fasst Mohe das Geschehen des ersten Tages zusammen.

„Am Samstag fühlte sich der Mégane gut an, aber wir konnten dies nicht in die erhofften Zeiten umsetzen. Das Reglement in der Gruppe N macht es uns sehr schwer, das Auto im Verlaufe der Saison weiterzuentwickeln. Und die Konkurrenz ist in diesem Jahr besonders stark. In den langsamen Passagen hat uns die Traktion gefehlt. Wir waren ständig am Limit unterwegs – und auf der neunten WP dann eben auch einmal darüber. In einer Linkskurve sind wir zu weit nach außen gekommen und landeten auf einem Erdwall. Alle vier Räder waren in der Luft, wir konnten uns nicht mehr befreien“, so Mohe. „Ein enttäuschendes Ergebnis, denn wir wollten hier wichtige Zähler einfahren. Wieder einmal hat uns die Wikinger Rallye kein Glück gebracht.“ Beim dritten DRM-Lauf, der ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg, setzt Carsten Mohe wieder voll auf Angriff.

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