Mohe freut sich auf die „Eifel“

Carsten Mohe ist zuversichtlich, auf den anspruchsvollen Asphaltpisten rund um Daun seinen Vorjahressieg in der Division 2 zu wiederholen zu können.

16. Juli 2010

Michael Heimrich

Mohe freut sich auf die „Eifel“

Voller Vorfreude auf das Vollgas-Volksfest: Die ADAC Eifel Rallye nimmt seit vielen Jahren einen absoluten Spitzenplatz in der Beliebtheitsskala von Fans und Aktiven der Deutschen Rallye-Meisterschaft ein. Auch Carsten Mohe gehört zu den Bewunderern der Asphalt-Veranstaltung rund um das Rallye-Zentrum Daun.

„Die ‚Eifel‘ ist neben der Rallye Sachsen meine absolute Lieblingsveranstaltung im Kalender“, bekennt der Crottendorfer. „Die Wertungsprüfungen sind sehr anspruchsvoll und das Teilnehmerfeld ist traditionell sehr stark besetzt – nicht zuletzt wegen der hochkarätigen Gaststarter vor allem aus den Benelux-Staaten. Außerdem ist die Rallye immer super organisiert und bietet den Zuschauern einen hohen Unterhaltungswert.“ In der Tat dürfen sich die Fans in diesem Jahr unter anderem wieder auf den Auftritt der historischen Rennboliden von „Slowly Sideways“ freuen.

Aus sportlicher Sicht verfolgt Mohe ein hohes Ziel: „Ich würde natürlich gerne meinen Vorjahressieg wiederholen – und mir so die klitzekleine Chance in puncto Meisterschaftswertung weiter offen halten.“ Einfluss auf den Rennausgang könnten am kommenden Wochenende die prognostizierten hochsommerlichen Wetterbedingungen haben. „Die zu erwartende Hitze wird Mensch und Material auf eine harte Probe stellen“, so der 37-Jährige. „Auch wenn ich momentan etwas erkältet bin, mache ich mir in diese Hinsicht aber überhaupt keine Sorgen.“

Zusätzliches Selbstbewusstsein zieht der amtierende Deutsche Meister der Division 2 aus seinem Sieg beim zurückliegenden Lauf in Sachsen Ende Mai. „Unser Clio R3 Maxi wird am kommenden Wochenende in derselben Konfiguration an den Start rollen“, verrät Mohe. „Außer den üblichen Wartungsarbeiten gab es für uns an dem Auto nichts zu tun.“

Um sich auf die bevorstehenden Aufgaben in der Eifel „einzuschießen“, nahmen Mohe und Pusch mit ihren beiden dunkelblauen Rallye-Boliden am ersten Juli-Wochenende übrigens am Ziegenrücker Bergrennen teil. „Zwar war das für uns beide nur eine Show-Veranstaltung, denn wir fuhren außerhalb der Wertung. Aber es half uns, nach der längeren Wettkampfpause wieder in den Rhythmus zu kommen“, so Mohe.

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