Gassner, Kahle oder doch Mohe?

Der Fight der Rallye-Cracks um den Gesamtsieg beim siebten Saisonlauf der DRM wird nochmals spannender, steht doch die Meisterfrage noch offen.

20. Oktober 2003

Michael Heimrich

Die DRM verabschiedet sich mit einem Schotter-Festival der Extra-Klasse aus der Saison. Bei der ADAC-3-Städte-Rallye gehen rund um das bayerische Straubing 75 Teams aus 12 Nationen an den Start, darunter eine ganze Reihe hochkarätiger Gaststarter, wie etwa der österreichische Gruppe-N-Weltmeister Manfred Stohl. Der Fight der Rallye-Cracks um den Gesamtsieg beim siebten Saisonlauf der höchsten deutschen Rallye-Liga wird nochmals spannender, steht doch die Meisterfrage noch offen: Zwischen Hermann Gassner (Mitsubishi Carisma EVO VII) und Matthias Kahle (Skoda Octavia WRC) wird erst auf den 17 finalen Wertungsprüfungen der Saison entschieden.

224 zu 200 steht es vor dem ?Final Countdown? im DRM-Meisterschaftsduell. Die Bayern Hermann Gassner / Siggi Schrankl (Surheim / Obing, Mitsubishi Carisma GT) liegen vorne, sie punkteten bei jedem der sechs DRM-Läufe und siegten fünf Mal in ihrer Division V (Gruppe N über zwei Liter Hubraum). Nur beim vergangenen Lauf in Thüringen mussten sie sich ihrem Markenkollegen Olaf Dobberkau beugen. „Klar, Chancen sind da“, ist Hermann Gassner vorsichtig, „aber sicher ist alles erst, wenn wir als Meister im Ziel sind.“

Wenn es nach Siegen geht, liegen die amtierenden Titelträger Matthias Kahle und Co-Pilot Peter Göbel (Görlitz / Korb) vorne. Bereits vier Mal wurden sie in diesem Jahr als Gesamtsieger auf den Zielrampen der DRM geehrt. Zwei Mal mussten sie allerdings auch punktelos den Heimweg antreten. „Wir wollen unser Möglichstes tun und auf jeden Fall gewinnen und somit die maximal möglichen 40 Punkte holen,“ erklärt der vierfache deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle. „Wie dann die Meisterschaft ausgeht, das hängt davon ab, was der Hermann macht.“

Der Sachse freut sich nach der knapp fünfwöchigen Wettkampfpause darauf, „endlich wieder den Octavia im Wettbewerb bewegen zu dürfen.“ Keine Angst hat er vor der zahlreichen Konkurrenz beim Kampf um den Gesamtsieg: „Ich freue mich auf diese Schotter-Rallye und hoffentlich wird es ein richtig spannender Fight.“

Rein rechnerisch haben auch die derzeit Drittplatzierten Carsten Mohe / Lutz Uhlig noch Chancen auf den Titel. Doch im frontangetriebenen Renault Clio Super 1600 sind diese eher theoretischer Natur.

Aber egal wie es kommt: Eines ist Hermann Gassner / Siggi Schrankl schon jetzt sicher. Sie können in der Meisterschaftstabelle maximal noch auf Platz drei zurückrutschen. Und dann haben sie eine Leistung erbracht, die wohl nicht mehr zu toppen ist. Seit zehn Jahren sind sie ununterbrochen unter den ersten drei in der deutschen Rallye-Meisterschaft zu finden. Gekrönt wurde diese Serie durch den Meistertitel 1995 ? ein zweiter Titel könnte in dieser Saison dazu kommen.

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