„Abgerechnet wird am Schluss“

Für Horst Rotter geht es am kommenden Wochenende um Alles oder Nichts. Mit einem Sieg bei der Lausitz-Rallye will er seine Chance auf den S1600-Titel nutzen.

18. Oktober 2005

Michael Heimrich

Sechs Punkte Rückstand hat Horst Rotter vor dem letzten Lauf der S1600-Meisterschaft auf Spitzenreiter Markus Fahrner. Der Nordhesse weiß, er hat nur dann eine Meisterschaftschance, wenn sein Gegner maximal den dritten Platz einfährt und er gleichzeitig gewinnen würde.

Trotz dieser nur kleinen Chance ist Rotter optimistisch: „Wir rechnen uns gute Chancen aus in der Lausitz zu gewinnen. Alles weitere wird sich geben. Auch im letzten Jahr haben wir bis zu unserem Ausfall um den Sieg gekämpft.“

„Abgerechnet wird am Schluss“, gibt sich Rotter kämpferisch „wenn es schon nicht zum Titel reicht, will ich wenigsten mit einem Sieg unterstreichen, wer der schnellste Fahrer in dieser Saison war. Zudem fühlt sich unser Corsa auch auf Schotter sehr wohl, nicht nur weil er sehr robust ist, sondern weil er auch über ein außergewöhnlich gutes Fahrwerk verfügt. Außerdem wünsche ich mir von ganzen Herzen, das ein netter Herr mittleren Alters ein Versprechen einlösen muss…“

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