ADMV-RM & Schotter-Cup

Roland-Rallye mit Trio-Infernal

Nur fünf Sekunden trennten Liebehenschel, Lösch und Andervang beim Schotter-Auftakt in Wittenberg. Am Samstag trifft das „Trio Infernal“ bei der Roland-Rallye in Nordhausen zum nächsten Schlagabtausch aufeinander.

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14. April 2026

Michael Heimrich

Die 54. ADAC-Roland-Rallye zählt zum Schotter-Cup, zum Deutschen Schotter Rallye Cup und zu den ADMV-Meisterschaften. Mit 65 Nennungen für die Rallye 70 und 14 Nennungen für die Histo-Rallye, die 45 Minuten vor dem Rallye-70-Feld losfährt, konnte das Vorjahresergebnis erreicht werden.

Knisternde Spannung herrscht am Schluss des Feldes, wenn der dreimalige Roland-Sieger Stig Andervang (Hyundai i20N), Wittenberg-Sieger Dark Liebehenschel (Skoda Fabia Rally2) und der Wittenberg-Zweite Herbert Lösch (Skoda Fabia R5) erneut um den Sieg streiten. Zum Favoritenkreis zählen auch der Vorjahresdritte Christopher Gerhard, der seinen Fabia R5 über Winter auf Schotter hochgerüstet hat, und der Tscheche David Tomek (Skoda Fabia Rally2), der sich gerade beim südfranzösischen Schotter-Lauf Terre des Causses achtbar geschlagen hat.

In der Mitsubishi-Klasse muss sich Raphael Ramonat, zurzeit vorn im DSRC, gegen Rudi Weileder, der die Roland-Rallye 2018 gewann, und den Finnen Rasmus Tuominen behaupten. Schotter-Cup-Tabellenführer Rigo Sonntag fehlt zwar, weil ihm im Erzgebirge der Honda-Motor um die Ohren flog, doch mit ADMV-Spitzenreiter Axel Bayer (Fiesta R2T), U25-Tabellenführer Yannik Keller (Fiesta ST), Stephan Dammaschke (Clio Ragnotti) und mehreren BMW 318 – u.a. Schotter-Vize Mario Urban – verspricht die 2-Liter-Klasse einen harten Kampf. Als Favorit bei den Fronttrieblern startet Lokalmatador Fabian Schulze im Peugeot 208 Rally4.

Dreh- und Angelpunkt der Roland-Rallye ist wieder der Scheunenhof im Nordhäuser Stadtteil Sundhausen, direkt an der B 2 und nur 1 km entfernt von der Ausfahrt Nordhausen an der A38 Göttingen-Halle. Maximal 300 Meter liegen zwischen dem Rallyebüro im Scheunenhof, Technischer Abnahme beim Pneuhage-Reifendienst, Fahrerlager auf der großen Wiese, Start- und Zielbogen, Parc Fermé, Catering und dem Festzelt, in dem die Siegerehrung steigen wird. Am Samstag rollt um 11:30 Uhr das erste historische Rallye-Auto, ein Wartburg 312 aus dem Jahr 1966, durch den Startbogen, die Teilnehmer der Rallye 70 starten ab 12:15 Uhr. Ab 17:30 Uhr werden die Teams im Ziel erwartet. 

Die Roland-Rallye läuft nach klassischem Konzept: zwei Schleifen mit je drei Prüfungen. Die erste WP ist völlig neu, ein Sprint über 7 km mit 90% Schotter. Die beiden anderen WPs sind für die meisten Teilnehmer bekannt: Sundhausen über 10 km mit 70% Schotter und der Rundkurs an der Apostelbrücke über 15 km mit 45% Schotter. Insgesamt bietet der Nordhäuser MSC 60 WP-Kilometer mit 65% Schotter an.

Mehr unter www.roland-rallye.de und www.schotter-cup.de

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