Zusammenfassung Rallye San-Remo: Hattrick für Panizzi in Italien

Mit einem Hattrick-Sieg für die französischen Gebrüder Gilles und Hervé Panizzi endete in Italien die Rallye San Remo, der elfte Lauf zur Weltmeisterschaft.

22. September 2002

Michael Heimrich

Die französischen Brüder Gilles und Hervé Panizzi sind die Rallye-Könige von Italien. Sie landeten beim elften Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft im italienischen San Remo auf Peugeot 206 einen lupenreinen Hattrick und wiederholten ihre Siege aus den beiden Vorjahren. Dieses Kunststück schaffte zuvor nur der Italiener Massimo Biasion 1987 bis 1989. Nach 18 Prüfungen fuhren die Panizzi-Brüder einen Vorsprung von 20,9 Sekunden auf ihre finnischen Teamkollegen Marcus Grönholm/Timo Rautiainen heraus.

Dritte bei der 44. Rallye San Remo wurden Petter Solberg/Philip Mills (Norwegen/Großbritannien), die im Subaru Impreza 1:06,4 Minuten zurück lagen. Nach dem sechsten Doppelsieg in dieser Saison verpasste Markenweltmeister Peugeot nur ganz knapp die vorzeitige Titelverteidigung. Am Ende fehlten auf den einzigen Verfolger Ford nur drei Punkte, um den fünften Markentitel vor den drei restlichen WM-Läufen unter Dach und Fach zu bringen.

In der Fahrerwertung hat Grönholm beste Chancen, seinen zweiten WM-Titel nach 2000 einzufahren. Grönholm erhöhte mit dem zweiten Platz sein Konto auf 57 Punkte und liegt 23 Zähler vor dem neuen WM- Zweiten Richard Burns (Großbritannien), der im dritten Peugeot in Italien Vierter wurde. Panizzi rückte nach seinem sechsten WM-Sieg mit 31 Punkten auf den vierten WM-Platz vor. Kaum noch Chancen hat der Schotte Colin McRae. Der zweifache Italien-Gewinner (1996 und 1997) und dreimalige Saisonsieger blieb nach einer mageren Vorstellung im Ford Focus mit dem achten Platz und 5:17,5 Minuten Rückstand ohne Punkte. Er fiel mit einem Abstand von 24 Zählern zu Grönholm auf den dritten Gesamtplatz zurück.

Für die Deutschen Armin Schwarz/Manfred Hiemer (Oberreichenbach/München) war der elfte WM-Lauf bereits nur wenige Kilometer nach dem Start nach einem Aufhängungsschaden am Huyndai vorzeitig beendet. Beste Deutsche wurden Niki Schelle/Tanja Geilhausen (Hohenpeißenberg/Windeck), die im 1600er Suzuki Ignis den 20. Platz und den siebten Rang in der Wertung der Junior-WM belegten.

«Das war ein wirklich hart erkämpfter Sieg, denn ich spürte immer mehr stärker meine Schulterverletzung», erklärte Panizzi, der wegen einer Schlüsselbeinfraktur bei den zwei vorherigen WM-Läufen in Finnland und Deutschland pausieren musste: «Am Ende bin ich nur noch so schnell gefahren, um meinen Sieg zu retten. Es fiel mir sehr schwer, mich voll aufs Fahren zu konzentrieren. Umso mehr freue ich, dass ich es geschafft habe.» Der zwölfte WM-Lauf findet in zwei Wochen in Neuseeland statt. (dpa)

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