WM 2013: Wer bekommt die ‚1‘?

Wird die große „1“ in der nächsten Saison bei den Gastauftritten des scheidenden Champions Sebastien Loeb auf dessen Auto prangen oder erhält Vizeweltmeister Mikko Hirvonen als neue teaminterne Nummer eins bei Citroën den begehrten Aufkleber?

20. November 2012

Michael Heimrich

Der Paragraph 17.1 im Sportlichen Reglement der FIA für die Rallye-Weltmeisterschaft regelt die Startnummernvergabe der Priorität-1-Fahrer. Er besagt: „Der Weltmeister der Vorsaison erhält die Nummer 1. Der zweite Fahrer im Team des Weltmeisters bekommt die Nummer 2. Die weiteren Startnummern vergibt die FIA entsprechend den Ergebnissen der Hersteller-Wertung. Verbleibende Fahrer mit Prioritäts-Status 1 oder 2, die nicht unter Artikel 17.3 fallen, erhalten vom jeweiligen Veranstalter aufeinander folgende Startnummern bis zur Nummer 30.“ Der zitierte Artikel 17.3. besagt: „Priorität-1-Fahrer können sich eine bestimmte Nummer wünschen, die sich von den genannten unterscheidet, vorausgesetzt, dieser Antrag wird von der FIA unterstützt.“

Sebastien Loeb selbst hat noch keine Meinung zu diesem Thema, aber die FIA-Regeln legen nahe, dass er bei der Rallye Monte Carlo im Januar die 1 auf seinem Citroën DS3 WRC trägt. Hirvonen erhielte entsprechend die 2, Dani Sordo die 3. Bei dieser Lösung wäre die symbolträchtige Nummer 1 allerdings nur zu den fünf bis sechs Gastauftritten des Franzosen bei einem WM-Lauf zu sehen. Eine gewöhnungsbedürftige Vorstellung.

Das Reglement sieht vor, dass der zweite Pilot im Team des Fahrerweltmeisters die Nummer 2 erhält. Mikko Hirvonen allerdings ist eindeutig als Citroëns Nummer eins nominiert und bestreitet die komplette Saison. Eigentlich müsste der Finne also neben dem Nummer-eins-Status auch die Startnummer 1 erben – doch ein Teamsprecher teilte uns mit, dass Mikko auf dieses Privileg verzichtet.

Seit 1995 trug immer der amtierende Weltmeister in der Folgesaison die 1. Davor erhielt entweder der Vorjahressieger der betreffenden WM-Rallye diese Nummer oder die Veranstalter vergaben sie nach eigenen Vorlieben. Die 2013 entstehende Situation, dass der Champion seinen Titel nicht verteidigt, kam zuletzt 1981 vor: Damals nahm der 1980er-Weltmeister Walter Röhrl nur an der Rallye San Remo teil.

GALERIE: Die Bilder der Rallye Monte Carlo 2012 …

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