Subaru zeigt kein Interesse

Zu früh gefreut. Die Rückkehr von Subaru in die Rallye-Weltmeisterschaft bleibt vorerst ein Traum.

26. Februar 2020

Michael Heimrich

Die Begeisterung über eine Rückkehr von Subaru war weltweit zu spüren. Doch die Rechnung wurde offenbar ohne den Vorstand gemacht und der zeigte sich wenig begeistert, dass bereits öffentlich über ein Comeback der Kultmarke gesprochen wurde, obwohl der Chefetage noch keinerlei Machbarkeitsstudien vorgelegt wurden.

Wie Motorsport aktuell berichtet, sollen deshalb alle Pläne auf Eis gelegt worden sein, wenn es denn überhaupt jemals welche gab. Eine Vorstandvorlage zur Budgetierung soll es ebenso wenig gegeben haben, wie eine Auswahl von potenziellen Entwicklungs- und Einsatzteams. Nur 20 Monate vor dem geplanten WM-Einstieg das klare K.O.

Nach der Absage von Subaru bleibt es vorerst bei Hyundai, M-Sport-Ford und Toyota. Durch den Wechsel auf Hybrid-Antrieb und die Einführung von Prototypen erhoffte sich die FIA neues Interesse bei anderen Herstellern, aber diese beobachten die Entwicklung weiterhin aus der Ferne.

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