SS24: Petter Solberg siegt

Subaru-Pilot Petter Solberg hat die diesjährige Ausgabe der Rallye Australien gewonnen. In einem packenden Finale setzte er sich gegen Seb Loeb durch.

7. September 2003

Michael Heimrich

„Der Vorteil liegt bei uns“, kündigte Solberg bereits vor dem Start der heutigen Schlußetappe an. „Ich bin lieber der Jäger, als der Gejagte. Jetzt jagen wir Sebastien und haben sogar noch Reserven. Für mich zählt nur eins: der Sieg!“ – Diesen darf der Norweger nun feiern. Mit den jeweils schnelleren Zeiten auf den letzten beiden Prüfungen übernahm Solberg erneut die Führung im Klassement und konnte Sebastien Loeb am Ende um 26.6 Sekunden auf Rang zwei verweisen.

Entscheidend für den Erfolg dürfte die richtige Reifenwahl Solbergs gewesen sein. Regen verwandelte die Schotterprüfungen in Australien in eine wahre Schlammschlacht und Loeb pokerte mit neuen Michelin-Reifen, welche er zuvor noch nie getestet hatte, zu hoch und verlor. Dennoch zeigte der Franzose eine beeindruckende Vorstellung. Erst zum zweiten Mal in Australien gestartet, stand Loeb lange Zeit vor seinem ersten Schotter-Erfolg und bewies erneut, warum ihn Teamchef Frequeline langfristig verpflichtet hat.

Für Richard Burns schien an diesem Wochenende wieder alles perfekt zu laufen. Mit Rang drei fuhr der WM-Spitzenreiter sechs wichtige Punkte ein und darf sich über die Mithilfe der Konkurrenz im Titelkampf freuen. Denn der Solberg-Sieg kommt dem Peugeot-Piloten entgegen, bei den anstehenden Asphalt-Rallyes dürften die Pirelli-bereiften Subarus keine Rolle spielen. Auch die Disqualifikation von Markko Märtin kommt Burns alles andere als ungelegen. „Ein gutes Ergebnis für uns. Wir führen weiterhin in der Gesamtwertung und das ist das wichtigste für mich“, erklärte Burns.

Auch Colin McRae kann sich freuen. Mit Rang vier kann der Schotte endlich wieder ein zählbares Ergebnis einfahren und setzt sich am Ende gegen Teamkollegen Carlos Sainz um 6.5 Sekunden durch. Mit diesem Ergebnis und dem zweiten Platz von Sebastien Loeb zog Citroen in der Markenwertung mit Schwestermarke Peugeot gleich.

Mit einem Rückstand von 14:14.4 Minuten erreichen die Hyundai-Piloten Armin Schwarz und Co Manfred Hiemer als 13. das Ziel der Rallye. Lange Zeit klagte das Duo über einen fast unfahrbaren Accent WRC³, den Setup-Probleme einbremsten. „Die Änderungen welche wir gestern Abend machten haben die Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten verbessert, aber der Druck in den Diffs ist immer noch zu hoch gewesen“, ärgerte sich Schwarz. Unterdessen gelingt es Teamkollegen Freddy Loix seinen ersten Zähler für die Fahrer-WM in dieser Saison einzufahren.

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