SS23: Überflieger Märtin siegt

Er hat es geschafft: Ford-Pilot Markko Märtin gewinnt die diesjährige Finnland-Rallye und springt sich in die Herzen der finnischen Fans.

10. August 2003

Michael Heimrich

Mit einem Vorsprung von 58.9 Sekunden gewinnt der Este dabei nicht nur die Rallye, sondern springt sich förmlich in die Herzen der finnischen Rallyefans, die in diesem Jahr erstmals seit elf Jahren auf einen einheimischen Sieger verzichten müssen.

„Eigentlich war es heute ein wenig langweilig für mich. Der Fight mit Marcus Grönholm hat unheimlich Spaß gemacht und nach seinem Ausfall waren wir ohne direkten Gegner“, erklärte Markko, der für den ersten Ford-Sieg in Finnland seit 1994 sorgt. „Wir sind heute von Problemen verschont geblieben und sind nun überglücklich.“

Packend bis zum Schluß dagegen das Duell um den zweiten Rang. Richard Burns und Petter Solberg lieferten sich einen Kampf der Sonderklasse. Am Ende setzte sich der Subaru-Pilot mit einem Vorsprung von lediglich 1.2 Sekunden durch. „Es war ein harter Kampf mit Richard. Dieser Platz ist sehr wichtig für mich und gut für unser Meisterschaft-Ambitionen“, erklärte der Norweger.

Wie bereits im Vorjahr holte sich Carlos Sainz den vierten Rang. Der Citroen-Pilot verlor am Morgen durch einen defekten Stoßdämpfer jegliche Chancen auf einem Podiumsplatz. 54.1 Sekunden hinter dem Spanier erzielt Deutschland-Sieger Sebastien Loeb den fünften Rang. Subaru-Pilot Tommi Mäkinen belegt am im Ziel Platz sechs im Klassement.

Für Armin Schwarz endet die Rallye auf dem 12. Gesamtrang. Nach den Problemen am Vortag zeigt sich der Hyundai-Werkspilot dennoch zufrieden. „Ich freue mich, dass wir für unser Team Punkte holen konnte“, meinte der Oberreichenbacher im Ziel. „Das Auto fuhr sich heute wesentlich besser.“ – Mit Freddy Loix auf dem 10. Platz kann das Hyundai-Team insgesamt drei Punkte für die Marken-Wertung einfahren.

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