SS13: Sainz gewinnt zweite Etappe – Rovenperä out

Carlos Sainz konnte mit einer weiteren Bestzeit seine Spitzenposition festigen und die Führung weiter ausbauen. Unterdessen schied Harri Rovanperä aus.

1. März 2003

Michael Heimrich

Nach 13 von insgesamt 18 Wertungsprüfungen hat sich Carlos Sainz einen komfortablen Vorsprung von 1:19 Minuten auf Verfolger Richard Burns erarbeitet. Zuvor hatte der Spanier vom Pech des lange Zeit führenden Harri Rovanperä profitiert. „Heute lief es gut für uns. Ich hoffe wir können die Führung morgen ins Ziel retten“, meinte Sainz im Ziel. „Noch dürfen wir uns nicht sicher fühlen.“

Der Finne fiel zunächst mit einem gebrochenen Stoßdämpfer aussichtlos zurück und musste auf der letzten Etappe des Tages mit einem Schaden an der Hinterachse seines Peugeot 206 WRC endgültig aufgeben. Teamkollege Richard Burns konnte sich auf der heutigen Etappe zwar deutlich steigern, aber richtige Freude wollte beim Briten dennoch nicht aufkommen: „Wir sind heute eine saubere Linie gefahren. Ich glaube, das war die richtige Taktik, denn diese Rallye ist extrem hart. Wir haben keine Siegchancen mehr, aber der zweite Platz wäre hier ein sehr gutes Ergebnis.“

Auf dem dritten Rang kann sich weiterhin Ford-Youngster Francois Duval behaupten. Auf den sehr anspruchsvollen Strecken der Türkei-Rallye kann der Belgier die Robustheit seines Focus WRC ausspielen, verlor aber durch eine defekte Servolenkung wertvolle Sekunden.

Nachdem Armin Schwarz bereits am Morgen vorzeitig ausgeschieden war, gingen die Probleme für seinen Teamkollegen Freddy Loix am Nachmittag weiter. Bereits in den Prüfungen zuvor blieb mehrmals das Gaspedal stecken und der Belgier hatte große Mühe das Auto auf der Strecke zu halten. Auf der letzten Prüfung des Tages musste Loix nach einem Schaden am Turbolader anhalten und ein Ölleck notdürftig reparieren. Ergebnis: ein Rückstand von vier Minuten im Ziel und Verlust des achten Gesamtrangs an Tommi Mäkinen.

Der Subaru-Pilot erlebte einen katastrophalen Tag mit zwei Aufhängungsdefekten und einem Schaden an der Servolenkung. „Die letzte Prüfung ohne Servounterstützung zu fahren war schon sehr hart. Zwei Dinge haben mir meine Siegchancen genommen: der kleinere Unfall heute Morgen, der mich eigentlich nicht viel Zeit kostete, und der zweite, der wesentlich schlimmer war.“

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