Im Unterschied zur früheren EVO37 Martini 7 Edition handelt es sich nicht um ein einzelnes Design, sondern um eine limitierte Kollektion verschiedener Farbvarianten. Jede Ausführung interpretiert die klassische Martini-Optik individuell. Erste angekündigte Lackierungen sind unter anderem Pearl White, Vermouth Red und Dry Green. Die Stückzahlen bleiben extrem gering, einzelne Varianten werden Einzelstücke sein.
Technisch basiert die Collezione Martini auf dem EVO38, wurde jedoch umfassend weiterentwickelt. Der 2,1-Liter-Vierzylinder mit Biturbo-Aufladung leistet bis zu 640 PS. Dank Flex-Fuel-System kann der Motor auch mit Bioethanol (E85) betrieben werden. Das maximale Drehmoment steigt auf rund 700 Nm, die Drehzahlgrenze liegt bei 8.200 U/min. Das Fahrzeuggewicht beträgt etwa 1.100 Kilogramm.
Zu den weiteren technischen Merkmalen zählen ein erweitertes Ladeluftkühlsystem mit Wasserinjektion zur Temperaturkontrolle, optimierte Lufteinlässe zur besseren Kühlung sowie eine Keramik-Abgasanlage für hohe thermische Belastbarkeit. Sichtcarbon-Elemente und Carbon-Kevlar-Strukturen prägen die Karosserie, ergänzt durch Motorsportdetails wie Zentralverschluss-Felgen und Zusatzscheinwerfer.
Hypercar K-39 kommt
Parallel zur Vorstellung kündigte Kimera ein neues Projekt an: den K-39. Dabei handelt es sich nicht mehr um ein Restomod, sondern um ein eigenständiges Hypercar. Die Premiere ist für den 15. Mai beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este am Comer See geplant.
Der K-39 soll sowohl als Renn- als auch als Straßenversion entstehen und ist als Hommage an die Gruppe-5-Sportwagen der frühen 1980er-Jahre konzipiert. Langfristig plant Kimera auch einen Einsatz beim Pikes Peak International Hill Climb.