Solberg-Crash im Shakedown

Schock für Subaru: Petter Solberg beschädigt bei einem Unfall im Shakedown seinen Subaru Impreza stark und sorgt für eine Extra-Schicht seiner Mechaniker.

10. August 2006

Michael Heimrich

Kurz vor dem Ziel des 3.18 Kilometer langen Shakedowns kam Solberg von der Strecke ab, erwischte zunächst mit dem Heck einen Baum und beschädigte sich anschliessend auch noch die Frontpartie an einem weiteren Baum. Dabei wurde der Impreza stark beschädigt, Fahrer und Beifahrer blieben jedoch unverletzt.

„Wir haben in der langen WM-Pause viel getestet“ sagte der sichtlich geknickte Solberg während der anschliessenden Pressekonferenz. „Beim Shakedown wollten wir den Wagen perfekt für das Wochenende einstellen. Beim fünften Run haben wir nochmal einige Veränderungen vorgenommen und dann passierte das Mißgeschick.“

Unklar ist, ob es den Subaru-Mechanikern gelingt, das Fahrzeug bis zum Start rechtzeitig zu reparieren und der Norweger die Rallye Deutschland in Angriff nehmen kann. Der Ex-Weltmeister erzielte im vierten Run die drittbeste Zeit mit 1:50.6 Minuten.

Schnellster wurde der überraschend der Skoda-Privatier Francois Duval, der sich durch eine gute Leistung bei der Rallye Deutschland für weitere Einsätze in dieser Saison empfehlen will. Der Franzose Stephane Sarrazin holte die zweitbeste Zeit und konnte seinem Landsmann Sebastien Loeb gerade mal 0.1 Sekunden abnehmen.

Zuversichtlich zeigt sich der neuntschnellste Marcus Grönholm, der seinen ersten ´reinen´Asphaltsieg holen will. „Laut Wettervorhersage wird es morgen regnen, nicht gerade das was ich wollte, doch wir alle beginnen bei Null und alle haben die gleichen Bedingungen. Ich glaube, dass wir hier siegen können, aber es wird nicht einfach. Seb hat hier eine beachtliche Siegesserie. Vor drei Jahren war ich ziemlich nah an ihm dran“, so Bosse.

Positiv auch das Fazit aus dem Lager von Red Bull Skoda Team. „Der Shakedown hat gezeigt, dass ich mit der Spitze durchaus mithalten kann“, kommentierte der ehemalige DTM-Champion Mattias Ekström. „Bin mit dem Fahrverhalten des Autos durchwegs zufrieden und freue mich schon auf die Rallye.“ – Auch sein Teamkollege Andreas Aigner war mit dem Verlauf am heutigen Vormittag durchweg zufrieden. „Gleich in der Früh war die Fahrbahn noch feucht, da war ich etwas vorsichtiger unterwegs, im Trockenen habe ich dann schon richtig Gas gegeben und war mit dem Verhalten des Autos sehr zufrieden. Für die Rallye bin ich zuversichtlich.“

Pech dagegen hatte Matthias Kahle, der zunächst von auftretenden Problemen mit dem Umluftsystem gebremst wurde. Nachdem die Probleme behoben werden konnten, schaffte das Duo Kahle/Göbel eine Zeit von 1:56.9 Minuten, konnte jedoch aufgrund des Solberg-Unfalls nur dreimal rausfahren.

Ergebnisse Shakedown:
01. Francois Duval: 1:48.5 Minuten
02. Stephane Sarrazin 1:50.3
03. Sebastien Loeb 1:50.4
04. Petter Solberg 1:50.6
05. Manfred Stohl 1:52.0
06. Mikko Hirvonen 1:52.0
07. Jari-Matti Latvala 1:52.0
08. Toni Gardemeister 1:52.4
09. Marcus Grönholm 1:52.6
10. Matthew Wilson 1:52.8
11. Mattias Ekström 1:52.8
12. Chris Atkinson 1:52.8
13. Jan Kopecky 1:53.2
14. Pieter Tsjoen 1:53.9
15. Xavier Pons 1:54.3
16. Andreas Aigner 1:55.3
17. Matthias Kahle 1:56.9
18. Stepan Vojtech 1:57.9

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