Rotation im WM-Kalender

Immer mehr Länder drängen in die WM. Um diesem Ansturm gerecht zu werden, empfiehlt die FIA Rallye Kommission wieder das Rotationsprinzip einzusetzen.

15. Juni 2006

Michael Heimrich

Norwegen, Irland, Portugal, Südafrika, Jordanien und Polen haben mittlerweile ihre Visitenkarte zum Aufstieg in die Rallye-Weltmeisterschaft abgegeben. Über 100.000 Euro zahlten die Veranstalter an die FIA um sich mit der Bezeichnung „Offizieller WM-Kandidat“ schmücken zu können. Nun ist der Weltverband zum Handeln gezwungen und arbeitet fieberhaft an einer Lösung, um den WM-Kalender von derzeit 16 Läufen noch weiter aufstocken zu können.

Da man den Teams aus Kostengründen keine weiteren Einsätze zumuten möchte, greift man desalb zu einem Trick, der bereits in den Jahren 1994 bis 1996 zur Anwendung kam. Schon damals nutzte die FIA das Rotationsprinzip, um möglichst vielen Veranstaltern gerecht zu werden, doch das System war höchst unpopulär, denn es erschwerte die Vermarktung der einzelnen Läufe enorm.

Auf ihrer gestrigen Sitzung beriet die Rallye-Kommission nun erstmals über die Neuordnung des WM-Kalenders. Ausgenommen ist dabei die ?Rumpf-Saison?, die neun Läufe umfasst und von Januar bis Ende Mai stattfinden wird, um den Übergang ins Winterhalbjahr zu ermöglichen.

Danach soll die Rallye-WM 2007/08 im August beginnen und im Juni 2008 enden. Es soll nach ersten Informationen bei 16 WM-Läufen bleiben, jedoch sucht man auch nach einer Möglichkeit, möglichst viele der sechs WM-Kandidaten in WM-Zirkus aufzunehmen. Daher beriet die Kommission nun über verschiedene Möglichkeiten zur Durchführung des Rotationsprinzip zwischen den einzelnen Rallyes, damit alle 22 Bewerber zum Zuge kommen. Eine endgültige Entscheidung darüber fällt aber erst am 5. Juli, wenn das World Council der FIA tagt.

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