Etappe 8: Wadi Ad Dawasir - Wadi Ad Dawasir

Rallye Dakar: Variawa setzt Ausrufezeichen

Saood Variawa kann seinen Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen und holt sich auf der achten Etappe der Rallye Dakar den Tagessieg. An der Spitze bleibt Nasser Al-Attiyah.

12. Januar 2026

Michael Heimrich

Der erst 20-Jährige Saood Variawa kann bei der Rallye Dakar erneut auf sich aufmerksam machen. Als 26. Fahrer gestartet, arbeitete sich der Toyota-Pilot an sämtlichen Zeitkontrollen kontinuierlich nach vorne und sicherte sich nach 482 Wertungskilometern den Etappensieg mit einem Vorsprung von lediglich drei Sekunden vor Henk Lategan (Toyota).

Zwar gilt bei der Dakar weiterhin das Prinzip des kontrollierten Fahrens und der sauberen Linienwahl, doch der heutige Zeitgewinn von Lategan gegenüber Nasser Al Attiyah (Dacia) könnte sich im Gesamtklassement als wertvoll erweisen. Mit der zweitbesten Zeit auf der Schleife rund um Wadi ad Dawasir – zugleich die längste Wertungsprüfung dieser Dakar – nahm der Südafrikaner dem Gesamtführenden rund eine Minute ab.

Der Vorteil bleibt überschaubar, zumal Lategan am nächsten Tag als Zweiter in den zweiten Teil der Marathon-Etappe startet – ohne Orientierungsspuren der Motorräder. Dennoch verbesserte er sich in der Gesamtwertung um eine Position, überholte Nani Roma und liegt nun auf dem vorläufigen Podium – 6:08 Minuten hinter der Spitze.

Hinter den beiden Südafrikanern komplettierte Mattias Ekström das Tagespodium. Der Schwede verlor lediglich 29 Sekunden auf den Etappensieger und untermauerte mit seiner konstanten Leistung im Ford Raptor seinen zweiten Gesamtrang. Der Rückstand auf Al Attiyah beträgt nun rund vier Minuten, wobei Ekström am folgenden Tag aufgrund seiner Startposition kaum weitere Zeit gutmachen dürfte.

Nach der achten Etappe sind die Abstände an der Spitze enger denn je. Die Top Fünf liegen noch dichter zusammen als am Ruhetag. Carlos Sainz ist als drittbester Ford-Raptor-Pilot 10:39 Minuten zurück. Dahinter bleibt auch Sebastien Loeb (Dacia) im Rennen: Der Elsässer liegt auf Rang sechs und hat mit weniger als 17 Minuten Rückstand weiterhin realistische Chancen, im weiteren Verlauf entscheidend einzugreifen.

Zwischenstand nach Etappe 8

1.N. Al-Attiyah / F. Lurquin (QAT/BEL)Dacia Sandrider32:32:06 Std.
2.M. Ekström / E. Bergkvist (SWE/SWE)Ford Raptor T1++4:00
3.H. Lategan / B. Cummings (RSA/RSA)Toyota Hilux T1++6:08
4.N. Roma / A. Haro (ESP/ESP)Ford Raptor T1++9:37
5.C. Sainz / L. Cruz (ESP/ESP)Ford Raptor T1++10:39
6.S. Loeb / E. Boulanger (FRA/FRA)Dacia Sandrider+17:25
7.M. Guthrie / K. Walch (USA/USA)Ford Raptor T1++23:00
8.M. Serradori / L. Minaudier (FRA/FRA)Century CR6 T1++25:04
9.L. Moraes / D. Zenz (BRA/GER)Dacia Sandrider+29:55
10.J. Ferreira / F. Palmeiro (POR/POR)Toyota Hilux T1++35:08

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