Polo zeigt sein wahres Ich

Mit zweitägigen Testfahrten in Finnland hat Volkswagen Motorsport seine Vorbereitungen auf die Rallye-Weltmeisterschaft 2013 fortgesetzt. Dabei präsentierte sich der Polo R WRC optisch deutlich verändert.

21. September 2012

Michael Heimrich

Die Kotflügel werden eckiger und der Auftritt noch kerniger. Der Polo zeigt sein wahres Gesicht, wenn auch noch durch eine Tarnfolie leicht versteckt. Auf schnellen Schotterstrecken in der Gegend um das finnische Jämsä wurden die Veränderungen im Hinblick auf die Sprung- und Fahreigenschaften bei hohen Geschwindigkeiten erprobt. Auch die Auswirkungen beim Einsatz des schmalen S2000-Flügels wurden getestet. Laut Reglement muss ein Hersteller auch eine Super2000-Version seines Autos homologieren, erst dann folgt das eigentliche World Rally Car.

„Die Rallye-Strecken in Finnland sind berühmt für ihr hohes Tempo und die weiten Sprünge. Daher benötigt ein modernes WRC-Auto beispielsweise nicht nur optimale Traktion und möglichst viel Leistung, sondern eben auch sichere Flugeigenschaften und Fahrstabilität bei hohen Geschwindigkeiten“, erläutert Volkswagen Motorsport-Direktor Jost Capito. „Verschiedene Komponenten, die aufgrund von Simulationen und Windkanalversuchen entwickelt wurden, wurden bei diesem Test unter realen Bedingungen erfolgreich erprobt.“

Auf zwei unterschiedlich schnellen Streckenabschnitten absolvierte der Polo R WRC am Mittwoch und am Donnerstag problemlos die vorgesehene Distanz von 400 Test-Kilometern. „Der Test ist gut gelaufen, wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein. Der Polo hat sich bei hohem Tempo und den Sprüngen schon sehr gut angefühlt, obwohl wir noch nicht mit der finalen Version unterwegs waren“, sagte Sebastien Ogier, der zusammen mit Co Julien Ingrassia die Testfahrten absolvierte. „In der verbleibenden Zeit bis zum Debüt bei der Rallye Monte Carlo wartet noch viel Arbeit auf uns – kommende Woche geht es schon in Portugal weiter.“

GALERIE: Mehr Bilder vom Finnland-Test des Polo R WRC …

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