Peugeot will Vorjahressieg wiederholen.

Weltmeister Marcus Grönholm feierte im vergangenen Jahr bei der extrem schnellen Rallye rund um die mittelfinnische Stadt Jyväskylä einen souveränen Sieg.

21. August 2001

Michael Heimrich

In der Favoriten-Rolle reist das Peugeot-Werksteam zur Rallye Finnland (24.-26. August). Denn Weltmeister Marcus Grönholm feierte im vergangenen Jahr bei der extrem schnellen Rallye rund um die mittelfinnische Stadt Jyväskylä einen souveränen Sieg. Damals sammelten alle drei Werks-Piloten Punkte in der Fahrer-WM.

Mit Weltmeister Marcus Grönholm und Schweden-Sieger Harri Rovanperä hat Peugeot-Teamchef Jean-Pierre Nicolas für die Rallye Finnland die beiden einheimischen Piloten für die Marken-Weltmeisterschaft nominiert. Der Franzose Didier Auriol wird in einem dritten Werks-Peugeot 206 WRC um Punkte in der Fahrer-Wertung kämpfen. Mit guten Chancen, denn Auriol feierte bereits 1992 einen Sieg bei der "1000 Seen-Rallye", wie die Veranstaltung früher hieß. Damit ist der Franzose neben Carlos Sainz der einzige Fahrer, der es geschafft hat, die Vormacht der skandinavischen Fahrer zu brechen.

"Die Rallye Finnland bedeutet für einen ausländischen Fahrer viel Stress", erklärt Auriol. "Sie macht nur Spaß, wenn man sich dort auskennt. Ich war zwar oft in den Kampf um den Sieg verwickelt, doch es fällt mir schwer, auf den tückischen Strecken mit den vielen Sprungkuppen überall schnell zu sein."

Viel Fahrspaß bedeutet die Rallye Finnland hingegen für Weltmeister Marcus Grönholm. "Ich freue mich auf die Rallye. Wir hatten einen Test, der sehr gut verlaufen ist. Wir sind an drei Tagen eine komplette Rallye-Distanz gefahren und haben dabei wichtige Erfahrungen mit den Differenzialen gesammelt. Ich hoffe auf einen Sieg." Das Heimspiel ist Grönholms Lieblings-Rallye. "Wie alle finnischen Fahrer habe ich auf diesen Strecken das Fahren gelernt. Das Wichtigste ist, nach den schnellen Sprüngen auf der Strecke zu bleiben. Man muss vor den blinden Kuppen exakt auf der Ideallinie sein", so der Weltmeister. "Teilweise sieht man hinter der Kuppe nur Himmel. Wenn man nicht genau notiert hat, was dann folgt, kann man nach der Landung eine böse Überraschung erleben."

Unter den 21 Wertungsprüfungen über insgesamt 407 Kilometer ist die drittletzte WP eine ganz besondere Herausforderung: Mit 40,84 Kilometern ist der Test von Moski nach Leustu neben einer 59 Kilometer langen Prüfung in Neuseeland einer der längsten bei einer Sprint-Rallye in der WM – einzig die Marathon-Etappen der Safari-Rallye sind länger. "Auf dieser Prüfung fällt sicher eine Vorentscheidung", glaubt Schweden-Sieger Harri Rovanperä. "Auf mir lastet bei meiner Heim-Rallye kein größerer Druck als bei den anderen Einsätzen. Ich weiß, dass wir hier ein gutes Auto haben, und ich hoffe gewinnen zu können."

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