Peugeot kürzt WM-Programm

Peugeot wird 2004 möglicherweise nicht mehr alle Rallyes mit drei Werksautos bestreiten. Damit reagieren die Franzosen auf die Aufstockung des WM-Kalenders.

23. September 2003

Michael Heimrich

Peugeot setzte seit dem Wiedereinstieg in die Rallye-Weltmeisterschaft im Jahr 2001 bei jeder Rallye drei Werksautos ein. Durch die Aufnahme zwei weiteren Veranstaltungen in den Kalender, wollen die Franzosen dies jetzt ändern, um die zusätzlichen Kosten zu stemmen.

Sportchef Jean-Pierre Nicolas betonte aber, dass darüber noch keine endgültige Entscheidung gefällt worden sei und das Team zur Zeit die zusätzlichen Kosten analysiert. „Es ist noch zu früh um eine Antwort zu geben“, erklärte der Franzose. „Wir wissen noch nicht genau, was auf uns zukommt. Die Entscheidung über den WM-Ausbau ist nun einmal gefallen und wir müssen damit leben.“

Das Nachwuchsprogramm ist von den Sparplänen aber nicht betroffen. Neuverpflichtung Daniel Carlsson wird knapp die Hälfte aller WM-Läufe in der Saison 2004 auf einem 206WRC bestreiten und Jean-Pierre Nicolas erklärte, dass auch weitere Fahrer zum Einsatz kommen könnten. Dabei fielen untere anderem die Namen von Cedric Robert, Alexandre Bengue, Bryan Bouffier, EM-Leader Miguel Campos und des Tschechen Roman Kresta.

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