Notfallplan in Schweden

In Schweden droht weiterhin die Absage des WM-Laufes. Mit einigen Änderungen im Ablauf wollen die Organisatoren die Rallye retten und doch noch durchführen.

9. Februar 2005

Michael Heimrich

Die ersten Bilder aus dem Training zur Rallye Schweden sprachen eine deutliche Sprache. Nur an wenigen Stellen lag eine dünne Schneeschicht auf den Strecken, den Rest bildete eine Mischung aus Schotter und Eis.

Die Veranstalter versuchten in der Nacht die Strecken weiter zu bewässern, damit die spikebereiften World Rally Cars auf einer dünnen Eisschicht fahren können. Die erwarteten Schneefälle sind erst für das Wochenende angekündigt, zu spät, soll der zweite WM-Lauf wie geplant stattfinden.

In Schweden plant man deshalb die Streckenführung einiger Prüfungen zu verändern und diese auch nicht doppelt zu befahren. Dadurch sollen zu starke Beschädigungen der Pisten nach mehreren Wertugsdurchgängen vermieden werden.

Die Enttäuschung über die wenig winterlichen Bedingungen ist bei den Teams entsprechend groß. Sorge um die Haltbarkeit der Spike-Reifen macht sich breit. Deren Haltbarkeit ist auf losem Schotter deutlich eingeschränkt und es dürfte zu etlichen Reifenschäden kommen.

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